Linuxer, Spammer, Textkonsolenbenutzer, Gesellschaftskritiker, Realistischer Idealist, Pragmatiker, Druckerfeind und Netzwerkfreund
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Meine primäre Programmiersprache ist schon sehr lange Python. Ich bin kein Softwareentwickler; dennoch liefere ich damit gut funktionierenden Code und damit auch Lösungen — meist Plugins/Module für bestehende Komponenten, aber auch mal ein Backend für IoT-Devices. Das meiste davon entstand im Rahmen meiner Erwerbsarbeit und steht daher unter NDA. hello_world.go Schon länger besteht jedoch der Wunsch, eine weitere Programmiersprache zu können, weshalb ich mir Gedanken über meine Anforderungen an eine neue Programmiersprache gemacht habe: ...
In den letzten Jahren war es sehr still in diesem Blog. Privat als auch beruflich hat sich in den letzten Jahren sehr viel bei mir verändert, weshalb dieses Blog etwas an Priorität und auch Pflege eingebüßt hat. Bereinigung alter Artikel Historisch bedingt hatte das Blog ~150 Artikel, ich habe diese auf 30 reduziert. Zum einen weil manche Artikel ihren Wert verloren haben, z.B. durch Betriebssysteme die heute hoffentlich niemand mehr verwendet (Windows 7). Andere Artikel enthalten z.B. Meinungen die ich heute nicht mehr Teile, oder welche mir sprachlich oder anderweitig fachlich einfach nicht mehr gefallen haben. Man wird nicht nur biologisch älter, sondern auch reifer und fokussierter. ...
Vor längerer Zeit hatte ich das große Vergnügen mich mit den verschiedenen Linux Partitionierungstools zu beschäftigen. Die getestete Auswahl beschränkte sich dabei auf: GNU Parted fdisk gdisk Und bevor gefragt wird: Alle Versionen waren auf dem aktuellen Stand, Arch Linux sei Dank. Generell lässt sich die Erkenntnis aus diesem Artikel aber auch auf andere Distributionen oder Versionen übertragen. Ausgangslage Es wurden die Daten von einer SSD mit 256GB auf eine mit 250GB kopiert, das Dateisystem wurde vorher natürlich entsprechend verkleinert, sodass alle nützlichen Daten auch zur neuen Plattengröße passen. ...
Seit einigen Wochen experimentiere ich mit Borg Backup als mögliche Lösung für mein neues, privates, Backup Konzept. Die Ziele dieses Konzeptes würden den geplanten Umfang dieses Artikels sprengen, ich möchte an dieser Stelle daher nur auf einen älteren Artikel von mir zum Thema Datensicherung verweisen. Im Zuge der Planung für dieses neue Konzept habe ich verschiedene Backup Programme getestet und anschließend rein subjektiv bewertet. Neben einer möglichst einfachen Benutzbarkeit war es mir auch wichtig, möglichst effektiv an meine gesicherten Daten zu kommen und gleichzeitig gut mit inkrementellen Sicherungen arbeiten zu können. ...
Windows ist bei mir vor allem ein Zweitsystem, es dient für Steam zum Spielen und für Lightroom um meine Fotos zu bearbeiten. Das alte Windows 7 wollte seinerzeit durch Windows 10 ersetzt werden, denn der aktuelle PC soll noch länger genutzt werden als es der Service für Windows 7 gestattet. Ein wichtiger Aspekt für große Veränderungen an einem System ist natürlich das Backup, während die Mediendaten, welche ich nutze entweder auf dem Homeserver liegen (Fotos) oder aus der Cloud kommen (Steam) ist das Betriebssystem als solches bei mir nicht im Backupkonzept vorgesehen. Zu groß der Platzverbrauch, zu gering der Profit. ...
Schon länger war es etwas still in diesem Blog, diese stille möchte ich nun vertreiben und regelmäßig neue Beiträge für die digitale Nachwelt erstellen. Den Anfang soll hierbei ein kleines Experiment aus Dezember 2015 machen. Konkret geht es um die Auswirkung der unterschiedlichen Kompressionsmöglichkeiten von mkinitcpio unter Arch Linux, die Ergebnisse sind aber auch auf andere Distributionen wie Debian, Ubuntu oder Fedora anwendbar. Die Idee ist es die Initial Ramdisk vom Linux Kernel so klein wie möglich zu bekommen, gleichzeitig aber auch die dafür erforderliche Zeit zu berücksichtigen. ...
In einer idealisierten Welt würden Festplatten nicht ausfallen, aber in der Realität müssen wir damit Leben das von Menschen geschaffene Dinge auch mal kaputt gehen. Ärgerlich ist dies vor allem bei Datenträgern, um hier einen Ausfall zu kompensieren werden auch im SOHO-Bereich zunehmend RAID-Systeme verbaut. Eine gerne verwendete Lösung ist hierbei das in Linux integrierte Software-RAID, es ist zuverlässig und erfordert keinerlei spezielle (und damit teure) Hardware. Vorwort Um ein RAID mit einer oder mehreren defekten Platten wieder in den gewünschten redundanten Status zu bekommen sind bestimmte Aktionen erforderlich, diese möchte ich nachfolgend erklären. Wie bei allen Operationen am laufenden System sollte man aber vorher sicherstellen das ausreichend aktuelle und funktionierende Backups vorhanden sind. Wer die nachfolgenden Operationen nicht aus dem bestehenden System heraus ausführen möchte, kann dafür auch eine der vielen Rescue Systeme nehmen, je nach Distribution und verwendeter Hardware kann dies sogar erforderlich sein. Der Vorteil eines Rescue Systems ist das man nicht auf die Bootfähigkeit seines Systems angewiesen ist, um nachträglich noch Korrekturen durchführen zu können. ...
Egal ob in einer virtuellen Maschine oder noch auf richtiger Hardware, Windows gönnt sich mit den Standardeinstellungen von Microsoft ordentlich Platz auf der Platte. Problematisch wird dies bei richtiger Hardware, denn SSDs sind noch relativ teuer, aber auch als virtuelle Maschine verfügt der Host in der Regel nicht über unbegrenzte Ressourcen. Mit den Standardeinstellungen gibt es zwei große Dateien auf dem Laufwerk C, diese wären: hiberfil.sys pagefile.sys Diese beiden Dateien können selbst vom Administrator nicht gelöscht werden, was auch sinnvoll erscheint, wenn man weiß, für was diese Dateien gut sind. Nachfolgend eine kleine Erklärung aus leichter Linux Perspektive und natürlich eine Möglichkeit sich dieser beiden Dateien zu entledigen. ...
Wie groß ist eigentlich ein Pixel? Was wie die Frage eines Kindes klingt, ist selbst für erwachsene nicht einfach zu beantworten. Die richtige Antwort, welche vor allem Juristen freuen dürfte: Das kommt drauf an! Beispiel Ein Ordner welcher 14 PNG Dateien mit jeweils 1648x2290 Pixel Auflösung enthält, sollte mit nachfolgendem Befehl in ein PDF umgewandelt werden: convert Folder/*.png -quality 20 -compress JPEG target.pdf In den letzten Jahren leistete dieser Befehl stets großartige Arbeit, doch heute war etwas anders. Das Resultat war, dass 2 der 14 Seiten trotz vermeintlich gleichem Format der Quelldaten nur ca. 60% der Größe hatten. Wie ich gut eine Stunde (und 2 Bier) später feststellen durfte, war die Ursache in den Einstellungen meines Scanners zu finden: Die vorhandenen Dateien wurden mit 200 DPI Auflösung gescannt, die heutigen Dateien aber mit 300 DPI (man gönnt sich ja sonst nichts). In den Quelldaten ist die Auflösung des Scanners enthalten, eine Eigenschaft die mein typischer Arbeitsablauf (Bilder anpassen und konvertieren mit GIMP) nicht verändert hat. Durch diese Information in der Quelldatei ging convert davon aus, es müsse die unterschiedlichen Dateien angleichen. ...
Häufig kommt es vor das man für eine Anwendung, z.B. einem Webserver, aufpassen muss, welche Berechtigungen das Zielobjekt hat. Doch neben den Rechten für das Zielobjekt, also einer Datei oder einem Ordner, sind auch noch die Berechtigungen auf dem Weg zum Ziel innerhalb des Dateisystems relevant. Ein großartiges Tool um die Berechtigungen vollständig anzuzeigen ist das Tool namei welches auf jeder Linux Distribution installiert ist, denn es ist Bestandteil des Paketes util-linux. ...