[ENC]BladeXP's Blog

Was die Welt nicht alles braucht!

Temperaturverlauf vom Flepo

geschrieben von encbladexp am 28.10.2008 09:40:00.

Neulich wurde ich mal gefragt wie warm den so ein kleiner Flepo Alpha eigentlich wird, da Bilder mehr sagen als 1000 Worte: » Temperaturverlauf

Man sieht also das so ein Flepo relativ warm wird wenn man die Festplatte belastet. Diese erreicht Temperaturen um die 50°C, was natürlich auf Dauer auch für die Festplatte nicht gut ist! Ich überlege mir daher später die Anschaffung einer 256GB SATA SSD im 2.5" Format, aktuell kann man sowas leider noch nicht bezahlen :-(

Der Rest vom System ist eigentlich von der Temperatur her vollkommen in Ordnung, mal abgesehen davon das mir niemand verraten konnte für was die AUX Temperatur gedacht ist ;-)

LVM Präsentation zur Ubucon 2008

geschrieben von encbladexp am 24.10.2008 17:39:00.

Wie bereits auf der Ubucon versprochen hier meine PDF Präsentation zum Thema Logical Volume Manager als Download. So kann man sich nochmal schön Zeit nehmen das daheim mal in Ruhe zu probieren. Über Feedback dazu an info@stefan-betz.net würde ich mich freuen, da ich ggf. überlege nächstes Jahr auch den ein oder anderen Vortrag auf der Ubucon oder auch ggf. anderen Konferenzen zu halten.

Download

LVM Workshop auf der Ubucon 2008

geschrieben von encbladexp am 23.10.2008 20:12:00.

Auf der Ubucon 2008 halte ich einen Workshop über LVM (Logical Volume Managment). Mehr gibt es eigentlich fast nicht zu sagen. Der Vortrag startet mit einer Grundlagenpräsentation und geht dann direkt in den praktischen Teil über. Am Videobeamer wir natürlich demonstriert wie man ein aktuelles Ubuntu mit dem Alternate Installer (eigentlich Debian Installer) auf einem LVM installiert. Anschließend gibt es noch einen kleinen Administrationsteil!

An Basiscs muss man eigentlich nicht so extrem viel mitbringen, dennoch sollte man von diesem Themen ein wenig Ahnung haben:

  • Klassische Partitionierung
  • Dateisystemhierachie
  • Dateisysteme & Co
  • Konsole verwenden
  • Grundlagen wie Linux funktioniert

Optimal wäre es wenn der ein oder andere auch Hardware dabei hat, den man lernt natürlich wesentlich leichter wenn man es selbst macht!

SystemRescueCD aus /boot starten

geschrieben von encbladexp am 22.10.2008 17:48:00.

Wer kennt es nicht, es gibt nen neuen Kernel aber der will ausgerechnet nicht booten. In diesem Fall gibt es genau diese 3 Möglichkeiten(Neuinstallation ist für mich keine Alternative!!!):

  • Man hat noch einen älteren, Funktionsfähigen Kernel auf /boot
  • Man sucht im ganzen Haus nach einer CD mit der man chroot machen könnte
  • Man hat wie ich eine SystemRescueCD Bootfähig im /boot liegen haben

Vorbereitung

  • SystemRescueCD Herunterladen
  • ISO Image der SystemRescueCD als Loop mounten
sudo mkdir /tmp/sysrcd
sudo mount /pfad/zum/iso/der/systemrescuecd.iso -o loop,ro -t iso9660 /tmp/sysrcd

Installatin

Man benötigt von der ganzen CD nur 4 Dateien, das wären:

  • rescuecd (der Kernel, auf 64-Bit Systemen sollte man rescue64 nehmen)
  • initram.igz (die Initial Ramdisk)
  • sysrcd.dat (Root Dateisystem der SystemRescueCD)
  • sysrcd.md5 (MD5 Prüfsummen der sysrcd.dat)

Der Kernel und die Initial Ramdisk müssen direkt nach /boot kopiert werden. Für das Rootimage (sysrcd.dat sowie sysrcd.md5) muss man etwas nachdenken:

  • Hat man eine extra /boot Partition (wie jeder der LVM oder RAID hat) so muss man die Dateien nach /boot/sysrcd kopieren (Verzeichnis sollte man natürlich anlegen).
  • Hat man kein extra /boot so sollte man es einfach direkt in /boot kopieren!

Folgende Befehl würde auf einem System mit extra /boot zum Ziel führen:

sudo -i
mkdir /boot/sysrcd
cp /tmp/sysrcd/isolinux/rescuecd /boot/
cp /tmp/sysrcd/isolinux/initram.igz /boot/
cp /tmp/sysrcd/sysrcd.* /boot/sysrcd/

Hat man ein System ohne extra /boot wäre es folgendes:

sudo -i
cp /tmp/sysrcd/isolinux/rescuecd /boot/
cp /tmp/sysrcd/isolinux/initram.igz /boot/
cp /tmp/sysrcd/sysrcd.* /boot/

GRUB Konfigurieren

Natürlich könnte man jetzt schon booten, aber sinnvoller ist es schon dafür einen Eintrag im GRUB zu machen, das würde auf einem System mit extra /boot Partition so aussehen:

title SystemRescueCD
root (hd0,0)
kernel /rescuecd setkmap=de docache subdir=sysrcd
initrd /initram.igz

Ohne eine extra /boot Partition sieht es dann so aus:

title SystemRescueCD
root (hd0,0)
kernel /boot/rescuecd setkmap=de docache subdir=boot
initrd /boot/initram.igz

Am besten schreibt man dies ans Ende der /boot/grub/menu.lst, im Idealfall sogar hinter dieser Zeile damit update-grub uns keinen Strich durch die Rechnung macht:

### END DEBIAN AUTOMAGIC KERNELS LIST

Das man die Befehle usw. an seine Eigene Konfiguration anpassen muss, davon gehe ich jetzt einfach mal aus! Wenn man meinen Schnipsel aus der menu.lst verwendet hat man automatische ein Deutsches Tastaturlayout und läd das Image in den RAM (auf Systemen mit weniger als 512MB RAM geht das natürlich nicht).

Debian Installer mit bereits vorhandenem verschlüsseltem LVM verwenden

geschrieben von encbladexp am 20.10.2008 20:14:00.

Oft hat man das Problem das man ein 2. Debian oder Ubuntu im selben Verschlüsselten LVM installieren will wie ein schon vorhandenes. Dies kann z.B. zum testen ganz praktisch sein. Leider hat der Debian Installer auch heute noch nicht die Funktion um ein dm-crypt verschlüsseltes LVM richtig zu erkennen. Deswegen hier mal ein wenig wie man das ganze ohne Umpartitionierung oder debootstrap Lösen kann.

Vorbereitung

  1. Debian Installer starten und bis zu dem Punkt gehen wo die Netzwerkkonfiguration stattfindet (wenn man schon im Partitionierungstool ist einfach mit zurück in die Hauptauswahl gehen!)
  2. ALT+F2 drücken und das Terminal mit Enter aktivieren
  3. Diese Befehle ausführen:
    depmod -a
    modprobe dm-mod
    modprobe dm-snapshot
    cryptsetup luksOpen /dev/sda2 sda2_crypt
    vgchange -a y
    

Jetzt hat man nur noch das Problem das der Debian Installer nicht erkennt das man LVM verwalten könnte, er erkennt zwar die Volumes zeigt aber nicht das Menü zum verwalten von LVM an. Das ist natürlich für eingefleischte LVM Administratoren kein Problem, für alle anderen könnte dieser Crashkurs hier vielleicht hilfreich sein:

Freien Platz anzeigen

Den freien Platz in vorhandenen Volume Groups kann man mit vgs anzeigen:

~ # vgs
  VG   #PV #LV #SN Attr   VSize   VFree  
  main   1   7   0 wz--n- 465,57G 206,57G

Volumes anzeigen

Natürlich kann man auch einfach mit lvs vorhandene Volumes anzeigen lassen:

~ # lvs
  LV         VG   Attr   LSize   Origin Snap%  Move Log Copy% 
  home       main -wi-ao 100,00G                              
  images     main -wi-ao  50,00G                              
  music      main -wi-a-  40,00G                              
  root       main -wi-ao  20,00G                              
  swap       main -wi-ao   2,00G                              
  tmp        main -wi-ao   2,00G                              
  virtualbox main -wi-ao  45,00G

Volumes anlegen

So würde man ein 5 GByte großes Volume mit dem Namen Name in der Volume Group group anlegen:

lvcreate --size 5G --name Name group

Snapshot anlegen

Für Volumes wie /home kann es natürlich sinnvoll sein vor der Installation einen Snapshot((Wofür natürlich auch wieder dm-snapshot geladen sein muss)) zu machen, das würde wie folgt funktionieren:

lvcreate --snapshot --size 5G --name homesnap /dev/group/home

Installation Fortsetzen

Um im Installer weiter zukommen wechselt man nun einfach mit ALT+F1 das Terminal und schon kann man wie gewohnt die Installation fortsetzen. Bitte beachte wirklich das der Installer neue Volumes usw. nur dann erkennt wenn man Partman neu aufruft, dies geht am einfachsten über zurück bis man im Hauptmenü vom Installer ist.

Ubucon 2008

geschrieben von encbladexp am 18.10.2008 21:01:00.

Vom 17. bis 19. Oktober war ich ja diese Jahr zum ersten mal auf der Ubucon in Göttingen. Hier mal meine kleine Geschichte zu den Ereignissen der vergangenen Tage.

Freitag 17. Oktober

Die Anreise hat verdammt gut geklappt, ca. 2,5 Stunden Fahrzeit von Lichtenfels nach Göttingen ist wirklich in Ordnung. Das Hotel war genauso leicht zu finden wie die Ubucon selbst, auch wenn es noch keine Schilder gab. Wir (also ich und meine Freundin) waren ja extra schon früher wegen dem Aufbauen dort!

Das Aufbauen verlief wie auf allen solchen Events Chaotisch, aber das ist so ja auch so Tradition! Der Rest vom Tag war eigentlich dem Kennenlernen anderere Teilnehmer gewidmet, was so auch gut war das es am Freitag kaum interessante Workshops oder Vorträge gab.

Am Abends ging es in ein Afrikanisches Restaurant mit dem schönen Namen Sambesi, davor gab es natürlich noch die obligatorische Stadtführung. Sehr schöne Fachwerkgebäude haben die in Göttingen.

Die Nacht im Sambesi war für uns etwas kürzer wie für einen großen Teil vom restlichen Ubuntuusers-Team, da wir noch 3 Leuten eine Fahrmöglichkeit zur Jugendherberge beschafft haben.

Samstag 18. Oktober

Das Frühstück im InterCity Hotel Göttingen war ganz ok, viel interessanter war aber ca. 1 Stunde später der Bieranstich auf der Ubucon selbst. Da sich kein anderer finden konnte und ich einfach mal wieder ein gutes Bier trinken wollte Opferte ich mich selbst zum Anstich auf.

Die Verpflegung auf der Ubucon war ab Samstag auch gesichert, folgendes gab es da umsonst:

  • Berliner/Krapfen (oder wie man je nach Bundesland/Region die Teile nennt)
  • Wurst- und Käsebrötchen
  • Verschiedene Getränke, u.a. Apfel- und Orangensaft sowie natürlich Cola, Limo und den Klassiker (Wasser)
  • Bier, ich habe nämlich zwei 20 Liter Fässer aus Schederndorf mitgebracht

Gegen Nachmittag ging ich auf der Ubucon das erste mal in einen Vortrag, ein Thema das ich schon längere beobachtet habe war dabei Fully Automatic Installation, leider wirkte der Vortrag alles andere als gut vorbereitet. Ein Übersetzung im Zug ist nicht unbedingt das was ich da erwartet habe, es ging auch anderen so, so das der Vortrag relativ schnell mehr Platz bot ;-)

Am späteren Nachmittag (ca. 16 Uhr) gab es dann das auf solchen Events typische Keysigning, das auch genauso wie immer am Anfang Planlos verläuft. Nach wenigen Minuten waren die Anfangsprobleme gelöst und es konnte los gehen.

Am Abend gab es noch ein Social Event in einer Bayrischen Wirtschaft mit dem mehr oder wenigen sinnvollen Namen Paulaner, von welcher Brauerei das Bier kam dürfte mit dem Namen wohl auch schon geklärt sein! Die Speißekarte kam bei den meistens Leuten recht gut an, vor allem aber natürlich bei mir und meiner Freundin da man natürlich als Oberfranke irgendwie auch ein wenig Bayer ist :-P

19. Oktober

Nach dem obligatorischen Frühstück ging es schnell zum Auschecken und dann gleich zur Ubucon. Dort war ich dann erstmal beschäftigt die Technik für meinen Vortrag ans laufen zu bekommen, was nach ein wenig BIOS Fummelei (was treibt Dell da eigentlich???) schließlich zum Erfolg führte. Der Vortrag an sich wurde von den Teilnehmern gut angenommen, leider war es zeitlich nicht wirklich machbar alle Facetten von LVM vorzuführen. Ein Workshop war das ganze so oder so nicht mehr, da gerade mal 2 Teilnehmer auch ein Notebook dabei hatten.

Der Rest des Tages ging mit Fachgesprächen unter gleichgesinnten drauf, und natürlich für das Aufräumen der Ubucon ab 16:30 Uhr!

Danke

Bedanken möchte ich mich nochmal bei allen die an der diesjährigen Ubucon teilgenommen haben, insbesondere aber auch bei allen Helfern (Gelbes T-Shirt) und am wichtigsten natürlich bei den Organisatoren (Rotes T-Shirt).

Nächstes Jahr steht für mich auf jeden Fall der Besuch der Ubucon 2009 im Terminkalender, vor allem aber auf dem nächsten Urlaubsantrag!

collectd und rrdtool im Einsatz

geschrieben von encbladexp am 14.10.2008 21:21:00.

Wer kennt es nicht, man sucht nach einer einfachen und schlanken Lösung um einen Server zu Überwachen. Man will aber nicht gleich so Riesen Geschütze wie Munin oder Cacti einsetzen sondern was schönes schlankes das einfach seinen Dienst tut. Vor längerem bin ich hierbei schon auf collectd aufmerksam geworden.

Vorteile:

  • Keine Datenbank nötig
  • Dateibasierende Speicherung der Daten
  • Einfache Administration

Nachteile:

  • collectd malt nicht gleich von Anfang an so schöne Grafiken wie manch anderes Tool

Einrichtung

Die Einrichtung von collectd ist ist eigentlich ein Kinderspiel:

apt-get install collectd rrdtool

Das reicht in der Regel auch schon, wer noch die Konfiguration anpassen möchte kann dies unter /etc/collectd/collectd.conf tun, dies ist vor allem nötig wenn man noch das ein oder andere Plugin aktivieren oder deaktivieren möchte.

So sieht z.B. meine Konfigurationsdatei aus:

Hostname "server"
LoadPlugin cpu
LoadPlugin df
LoadPlugin disk
LoadPlugin hddtemp
LoadPlugin interface
LoadPlugin load
LoadPlugin memory
LoadPlugin rrdtool
LoadPlugin sensors
LoadPlugin syslog
<Plugin hddtemp>
        Host "127.0.0.1"
        Port 7634
        TranslateDevicename false
</Plugin>
<Plugin rrdtool>
        DataDir "/var/lib/collectd/rrd"
</Plugin>
<Plugin syslog>
        LogLevel info
</Plugin>
Include "/etc/collectd/thresholds.conf"

Nach einer Änderung sollte man aber mit

sudo /etc/init.d/collectd restart

den collectd zum Neustart zwingen, da sonst die neue Konfiguration nicht übernommen wird.

Grafiken erstellen

Natürlich kann man sich von den nun mit Daten gefütterten RRD's nichts kaufen. Daher hier mein Script von dem ich die Grafiken erzeugen lasse:

#!/bin/bash
DATA="/var/lib/collectd/rrd/server"
HEIGHT="600"
WIDTH="1500"
# CPU / Tag
rrdtool graph /var/www/status/cpu-day.png --start -43200 -u 100 -r -l 0 -w $WIDTH -h $HEIGHT \
DEF:user=$DATA/cpu-0/cpu-user.rrd:value:AVERAGE AREA:user#00ff00:"Benutzer" \
DEF:nice=$DATA/cpu-0/cpu-nice.rrd:value:AVERAGE AREA:nice#00ffff:"Priorität":STACK \
DEF:system=$DATA/cpu-0/cpu-system.rrd:value:AVERAGE AREA:system#ff0000:"System":STACK \
DEF:iowait=$DATA/cpu-0/cpu-wait.rrd:value:AVERAGE AREA:iowait#0000ff:"IO-Wait":STACK > /dev/null
# Speicherauslastung / Tag
rrdtool graph /var/www/status/memory-day.png -r -u 1073741824 -l 0 --start -43200 -w $WIDTH -h $HEIGHT -X 6 \
DEF:used=$DATA/memory/memory-used.rrd:value:AVERAGE AREA:used#ff0000:"Benutzt" \
DEF:cached=$DATA/memory/memory-cached.rrd:value:AVERAGE AREA:cached#0000ff:"Cache":STACK \
DEF:buffered=$DATA/memory/memory-buffered.rrd:value:AVERAGE AREA:buffered#00ffff:"Puffer":STACK \
DEF:free=$DATA/memory/memory-free.rrd:value:AVERAGE AREA:free#00ff00:"Frei":STACK > /dev/null
# Systemlast / Tag
rrdtool graph /var/www/status/load-day.png --start -43200 -w $WIDTH -h $HEIGHT \
DEF:short=$DATA/load/load.rrd:shortterm:AVERAGE AREA:short#ff0000:"5 Minuten" \
DEF:mid=$DATA/load/load.rrd:midterm:AVERAGE AREA:mid#0000ff:"10 Minuten" \
DEF:long=$DATA/load/load.rrd:longterm:AVERAGE AREA:long#00ff00:"15 Minuten" > /dev/null
# Plattenlast / Tag
rrdtool graph /var/www/status/disk-day.png --start -43200 -w $WIDTH -h $HEIGHT \
DEF:read=$DATA/disk-sda/disk_octets.rrd:read:AVERAGE AREA:read#00ff00:"Lesen" \
DEF:write=$DATA/disk-sda/disk_octets.rrd:write:AVERAGE CDEF:writeout=0,write,- AREA:writeout#ff0000:"Schreiben" > /dev/null
# WAN / Tag
rrdtool graph /var/www/status/wan-day.png --start -43200 -w $WIDTH -h $HEIGHT \
DEF:rx=$DATA/interface/if_octets-ppp0.rrd:rx:AVERAGE AREA:rx#00ff00:"RX" \
DEF:tx=$DATA/interface/if_octets-ppp0.rrd:tx:AVERAGE CDEF:txout=0,tx,- AREA:txout#ff0000:"TX" > /dev/null
# LAN / Tag
rrdtool graph /var/www/status/lan-day.png --start -43200 -w $WIDTH -h $HEIGHT \
DEF:rx=$DATA/interface/if_octets-eth1.rrd:rx:AVERAGE AREA:rx#00ff00:"RX" \
DEF:tx=$DATA/interface/if_octets-eth1.rrd:tx:AVERAGE CDEF:txout=0,tx,- AREA:txout#ff0000:"TX" > /dev/null
# temp / Tag
rrdtool graph /var/www/status/temp-day.png --start -43200 -w $WIDTH -h $HEIGHT \
DEF:hddtemp=$DATA/hddtemp/temperature-sda.rrd:value:AVERAGE LINE1:hddtemp#ff0000:"Festplatte" \
DEF:temp1=$DATA/sensors-w83627ehf-isa-0290/temperature-temp1.rrd:value:AVERAGE LINE1:temp1#00ff00:"System" \
DEF:temp2=$DATA/sensors-w83627ehf-isa-0290/temperature-temp2.rrd:value:AVERAGE LINE1:temp2#0000ff:"Prozessor" \
DEF:temp3=$DATA/sensors-w83627ehf-isa-0290/temperature-temp3.rrd:value:AVERAGE LINE1:temp3#ff00ff:"AUX" > /dev/null

Das Erstellen der Grafiken kann natürlich auch auf einem anderen PC passieren, mann muss nur die RRD's zu verfügung haben welche collectd unter /var/lib/collectd/ ablegt und das Paket **rrdtool** muss installiert sein. Eine Anpassung meines kleinen Scriptes ist dannach natürlich unumgänglich!

Alternate USB Installation

geschrieben von encbladexp am 10.10.2008 22:05:00.

Wer kennt es nicht, mal will auf einem Rechner ohne CD/DVD Laufwerk mal Ubuntu oder Debian installieren, hat aber keine große Lust deswegen extra PXE einzurichten. Kein Problem, für meinen Homeserver habe ich da wie folgt gemacht, geht bestimmt auch einfacher ist aber so sehr Anpassungsfähig.

Vorbereitung

Der USB Stick (oder auch eine USB-Festplatte) sollte mit FAT32 (ext3 oder andere Linux Dateisystem gehen nicht, da der Installer noch nicht alle Treiber hat wenn wir auf das Image zugreifen wollen!) formatiert werden. Nun benötigt man auf dem Stick noch folgendes:

  • Das Iso Image von Debian/Ubuntu (wirklich die Datei draufkopieren)
  • Den Kernel vom Installationssystem (vmlinuz)
  • Die Initial Ramdisk vom Installationssystem (initrd.gz)

GRUB Installieren

Ich bevorzuge es statt syslinux/isolinux gleich einen richtigen Bootloader zu nehmen. Daher installiere ich immer grub! Das geht mit dieser menu.lst:

hiddenmenu
timeout 3
default 0
title Install in Expert Mode
kernel /vmlinuz priority=low -- cli-expert
initrd /initrd.gz

Das ganze sollte man unter /boot/grub/ als menu.lst abspeichern. Man muss natürliche die Pfade der menu.lst anpassen, das sollte aber denke ich klar sein. Es ist vor allem zu beachten das mit dem Beispiel automatisch eine Minimalinstallation im Expertenmodus gemacht wird! Die Installation von GRUB übernimmt natürlich grub-install für uns:

grub-install --root-directory=/media/stick --recheck /dev/sdb

Installation

Jetzt sollte das System auch ohne Probleme vom USB Stick Booten, es erscheint der normale Debian Installer wie man ihn seit mind. Woody kennt (Potato hatte noch den alten). Natürlich stellen wir Sprache und Tastatur wie gewohnt ein. Nun kommt der Schritt wo er nach der CD sucht, was aber Fehlschlagen wird da wir ja keine CD haben, und auch nirgendwo anders die Daten in einem für den Installer brauchbarem Format vorliegen.

Weiter geht es mit STRG-ALT-F2, auf welches ein Terminal folgt das man mit Enter aktivieren muss. In diesem Terminal geht es wie folgt weiter:

modprobe vfat
modprobe usb-storage
modprobe loop
mkdir /tmp/stick
mount /dev/sdb1 /tmp/stick
losetup /dev/loop0 /tmp/stick/dateinamevomimage.iso

Mit STRG+ALT+F1 kommt man wieder in den Installer, man geht nun die Fragen vom Installer nochmal durch (nur die wegen der CD/DVD Problematik) bis man zu dem Punkt kommt wo man auswählen kann ob man nicht einen Treiber manuell laden will (nicht die Frage wo man Treiber von Diskette laden kann, sonder die nächste). In diesem Dialog wählt man den obersten aus (sollte normalerweise none oder keiner sein), danach kommt die Frage welches Device wir den als CD Laufwerk haben. Jetzt kommt das Loopdevice von der Vorbereitung ins Spiel, man gibt einfach /dev/loop0 als Device für das CD/DVD Laufwerk ein und schon kann es mit Enter weitergehen.

Klasse oder? Wäre die Initial Ramdisk nicht so beschränkt könnte man noch ganz andere Sachen damit anstellen! Wer etwas mehr basteln will bekommt so auch viele Iso Images samt Installationssystem auf einen USB-Stick und baut sich ein GRUB Menü um die Optionen vom Installer bequem einstellen zu können!

Apache und CherryPy Problem

geschrieben von encbladexp am 10.10.2008 19:51:00.

Gerade habe ich auf meinem Webserver den aktuellen Entwurf einer Kundenwebseite Online gestellt. Leider hat das von mir verwendete Framework CherryPy noch ein Problem damit hinter mod_proxy zu laufen. Bis die Entwickler den Bug gefixt haben funktioniert aber auch folgendes in der VHost Konfiguration prima:

  SetEnv proxy-nokeepalive 1

Ohne diese Zeile bekommt man vom Apache ziemlich oft einen 408er der so aussieht (nein, da fehlt nichts!):

  TTP/1.1 408 Request TimeoutContent-Length: 0
  Content-Type: text/plain 

Das Problem liegt meiner Meinung nach am Keep-Alive Handling, wo genau der Fehler liegt konnte ich aber noch nicht lokalisieren :-(

Dokuwiki und Metadaten

geschrieben von encbladexp am 10.10.2008 19:51:00.

Irgendwie scheint eines der vielen Plugins für Dokuwiki ein Problem mit den Metadaten zu haben. Aktuell ist es leider so das der Autor nicht mehr unter den jeweiligen Blog Eintrag steht, was gestern vor der Installation einiger Plugins aber noch ohne Probleme funktioniert hat! Ich werde mich da mal auf die Fehlersuche machen! Wer Tipps hierzu hat immer her damit!

Nachtrag von 16:39 Uhr

Ich konnte das Problem Lokalisieren, es liegt am Linkback Plugin. Sobald dies deaktiviert ist funktioniert wieder alles wie gewohnt. Hier nochmal die Symptome vielleicht hilft das ja jemandem noch bis der Entwickler den Bug gefixt hat:

  • Nach dem Erstellen eines neuen Blog Eintrages bekommt man eine Leere Seite (ich meine richtig Leer!)
  • Autorfeld wird nicht mehr unter den Blog Beiträgen angezeigt

Es genügt aber das Plugin zu deaktivieren, Nachteil ist natürlich das:

~~LINKBACK~~

dann in alles Einträgen steht wo man das Linkback Plugin mal verwendet hat!