[ENC]BladeXP's Blog

Was die Welt nicht alles braucht!

Einträge in der Kategorie „Windows”

Dell geht auf Nummer sicher

geschrieben von encbladexp am 09.07.2009 23:42:00.

Dell geht wohl in Zukunft auf Nummer sicher und sorgt dafür das man sowohl Windows XP in der Ubuntu 8.04 Variante bekommt, also auch eine Möglichkeit auf Windows 7 upzugraden.

Auf der anderen Seite kann es natürlich sein das Dell mal wieder beim Marketing gepennt hat. Irgendwie hatte Dell noch nie Glück mit Ubuntu, welches am Anfang schon mal als Windows XP verkauft wurde. Aber auch Windows 8.04 hatten die schon mal im Angebot ;-)

Unterordner im Offlineordner

geschrieben von encbladexp am 21.05.2009 10:43:00.

Windows hat ja so ne Prima Funktion mit dem Namen Offline Dateien, gemeint ist damit eine Synchronisation mit Netzwerkfreigaben. Man kann also (soweit die Theorie) sagen das man gerne das Laufwerk //server/share Offline haben möchte (oder nur einen Unterordner davon). Sobald man wieder an das Netz geht wird automatisch alles abgeglichen!

Soweit wie gesagt die Theorie, hat man aber in //server/share nur Dateien drin und legt jetzt während z.B. das Notebook Offline ist nen Ordner mit Dateien drin an (was man halt so normalerweise mit Ordner macht) bekommt Windows nichts davon mit (klar, erst Online gehen sonst macht es ja keinen Sinn).

Gab es aber in dem Share schon nen Ordner, wir man gefragt ob man alle Unterordner auch Offline haben will!

Damit automatisch alle Unterordner von Offlineordner abonniert werde kann man aber (ganz einfach) mit regedit ein wenig was an der Registry verändern:

  1. Diese Baum aufklappen (fehlt was dann anlegen!):
    1. HKEY_LOCAL_MACHINE
    2. Software
    3. Policies
    4. Microsoft
    5. Windows
    6. NetCache
  2. Hier einen Key mit vom Typ DWORD anlegen der den Namen AlwaysPinSubFolders hat.
  3. Nun kann man diesem Key einen Wert geben:
    • 0 » Windows wird (sollte) Nachfragen ob Unterordner auch abonniert werden sollen.
    • 1 » Windows abonniert automatisch alle Unterordner (mein Favorit!).

War doch eigentlich ganz Simpel und genau so wie man es erwartet!

Linux nicht reif für den Desktop?

geschrieben von encbladexp am 19.05.2009 00:24:00.

Unter linuxfonts.narod.ru findet man Gründe warum Linux nichts für den Desktop ist, zumindest nicht im Moment.

Nun, einige Punkte mögen Stimmen, aber andere werden einfach nur gepusht damit man mal wieder was zu jammern hat ;-)

Das ganze fängt schon recht Lustig mit dem Punkt 0 auf dieser Seite an. Soll das ein Witz sein? Komplizierte Software die Spiele und Datenbanken werden immer Closed Source sein? Sehr komische Einstellungen welche die da haben! Den Datenbanken gibt es genug im OpenSource Bereich, man denke nur mal an MySQL oder noch eher PostgreSQL! Klar, bei Spielen ist aktuell die Entwicklung noch nicht so Stark, aber auch hier hat sich die letzten Jahre einiges getan!

Der Punkt 1 fällt mal wieder so richtig über das so schlechte Soundsystem von Linux her. Nur warum? Sound ist im Gegensatz zu dem Stand vor einigen Jahren nicht mehr das große Problem unter Linux. In 90% der Fällen läuft alles Out-Of-Box! Und dafür das irgendwelche alten und Proprietären Programme von PulseAudo, ALSA & Co noch nichts gehört haben können wir nun wirklich nichts! Wenn Microsoft mal eine Schnittstelle über den Haufen wird heult den alten Programmen ja auch keiner hinterher.

Punkt 2 geht mal wieder an X11, war ja klar. Eigentlich dachte ich das dies der Schwachpunkt an Linux schlechthin wäre, aber so kann man sich täuschen. Wir haben keine guten APIs für GUI Programmierung? Nein, Qt und Gtk+ ändern natürlich alle 3 Monate komplett ihre Schnittstellen. So langsam frage ich mich da schon wer da Recherche Betrieben hat (oder was der dabei gesoffen hat). Auch ist GUI laut dem Autor sehr langsam und nur an wenigen Stellen beschleunigt. Von Double-Buffering weiß ein Linux User angeblich auch nichts.

Punkt 3 geht mal wieder an die Distributoren. Den jeder Kocht hier sein eigenes Süppchen was Konfiguration, Installation, Softwareverwaltung und Updates angeht. Hier wünscht sich der Autor ein einheitliches System, und der nervige Dreisatz ist für User auch eine Zumutung. Ist das wirklich so? Nun, kaum ein normaler Office & Internet Anwender wird wohl jemals ein Paket selbst kompilieren müssen. Das machen in der Regel nur Leute die eine spezielle Version brauchen die noch nicht in den Paketquellen ist, oder welche wo einfach nur Featuregeil sind. Was der Author aber verschweigt ist das es auch unter Windows kein einheitliches Installationskonzept gibt, zumal man unter Windows ja schon genug Probleme hat eine Software wieder sauber aus dem System zu bringen. Eine Zentrale Architektur um alle installierte Software zu aktualisieren gibt es bei Microsoft ja immer noch nicht ;-)

Punkt 4 erwartet das es doch bei einem modernen Betriebssystem möglich sein muss alles über eine GUI zu erledigen. Dieser Wunsch wird von vielen "Fachzeitschriften" immer wieder mal abgedruckt. Dabei wird aber oft vergessen in welchem Fall man mal als normaler User wirklich ne Shell braucht. Auch wird verschwiegen welche Vorteile das eine Shell in verschiedenen Szenarien hat (Serverkonfiguration, Replikation, ...). Das man unter Windows bestimmte Sachen nur durch Setzen von Umgebungsvariablen oder Registry Keys erreicht juckt ja mal wieder niemanden.

Punkt 5 ist mal wieder ein Hard und Softwarerundumschlag. Zum einen fehlen die Treiber (die für Windows ja auch der Hersteller liefert) zum anderen wird kritisiert das Windows Programme und Spiele ja nicht unter Linux gehen. Selbst Schuld wenn der Softwareanbieter die Software nur für eine Proprietäre Schnittstelle aus dem Hause Microsoft anbietet. Linux ist mal wieder nicht reif für den Desktop weil Hersteller keine Standards einhalten? Linux ist schuld weil es GDI-Drucker gibt?

Punkt 6 ist mein Liebling, da wird auf Regressionen im Kernel eingegangen. Es gibt dem Autor zu folge zu wenige Regressionstests bei der Entwicklung vom Kernel. Selbst in der Geschichte von Microsoft gab es und gibt es Regressionen (MS-IIS und Unicode lässt Grüßen). Auch wird verschwiegen das diese Regressionen recht schnell gefixt werden, bei anderen Herstellern von Betriebssystemen ist sowas nicht selbstverständlich. Man kauft halt neue Hardware, was solls.

Punkt 7 könnte man eigentlich auch unter Punkt 6 schreiben, hier geht es um Bugs die schon ewig (10 Jahre usw...) offen sind, etliche Duplikate haben aber einfach nicht gefixt werden wollen. Ist sich der Autor sicher das es wirklich Bugs sind? Langsam zweifle ich an dessen Verstand... unter Windows gibt es auch (fragt google) lange Listen von Fehlern und wie man diese Umgehen kann. Dort nennt man sowas aber nicht Bug (wird ja eh nicht alles öffentlich dokumentiert) sonder man spricht von einer Unzulänglichkeit für die es ein Workaroung gibt.

Punkt 8 geht auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Programme ein, gut den Punkt lasse ich mal wirklich zählen. Aber auch hierfür gibt es mittlerweile Standards wie die von freedesktop.org! Aber bei Punkt 8.1 muss ich mir an den Kopf fassen: Most distros don't allow you to easily set up a server with e.g. such a configuration: Samba, SMTP/POP3, Apache HTTP Auth and FTP where all users are virtual. Das sich aber easy und diese Arten von Server schon fast Gegenseitig ausschließen wird vergessen. Klar, Samba kann man ja schon mit GUIs machen. Aber wer bitte schön tut sich freiwillig eine Unflexible GUI an um einen Apache zu Konfigurieren? Oder gar einen Mailserver *grusel*.

Punkt 9 ist auch ein Brüller. Hier geht es darum wie langsam doch Linux ist. Als Beispiel wird OpenOffice genannt, welches unter Windows ja viel viel schneller als unter Linux ist. Aber auch nur wenn man den Autostart verwendet (steht so aber nicht im Artikel). Und der Linker von Linux ist lahm, aber es wird vergessen das dieser Problemlos mehre Versionen einer Library nebeneinander dulden und Verwalten kann. Wer das schon mal unter Windows versucht hatte weis was man da vor sich hat! Auch das nicht Verzögerte Laden von System Diensten wird stark kritisiert, aber warum? Wenn ich meinen Desktop sehe will ich damit was arbeiten und nicht erst noch 5 Minuten warten bis die Festplatten-LED sich wieder beruhigt hat. Die Bootzeit von Linux wurde in den letzten Jahren immer wieder mal überarbeitet! Aber der Brüller bei diesem Punkt ist das Linux sehr lange braucht bis es sich endlich mal heruntergefahren hat. Ich habe mal nachgemessen, mein Linux braucht ca. 21 Sekunden für einen Shutdown. Auf der gleichen Maschine benötigt ein Windows XP je nach Lust und Laune (Solarstürme als Ursache?) gerne mal 90 Sekunden, ab und an auch mal nur 30.

Punkt 10 geht auf die Fehlermeldungen ein, ein Knaller wie ich finde. Lustige Fehlermeldungen kennt man ja von Windows mehr als genug :-D

Punkt 11 geht auf die schlechte Dokumentation ein, natürlich wurde in der Windows Welt jeder Registry Key und Button schön Dokumentiert. Warum man bei vielen Knöpfen aber mit der Direkthilfe keine Hilfe bekommt kann mir irgendwie keiner so richtig erklären.

Punkt 12 kümmert sich um das Sicherheitsmodell von Linux, welches ja sehr fragwürdig ist. Auf diesen Punkt gehe ich jetzt einfach mal nicht weiter ein, sonst wird dieser Blog Eintrag länger als Harry Potter.

Punkt 13 hat es mit der Abwärts- und Aufwärtskompatibilität zu tun. Also Abwärtskompatible kenne ich, das geht bei vielen Sachen ganz prima egal welches OS man hat. Aber die Behauptung das sogar noch viele Windows 95 noch prima unter Windows 7 laufen wage ich doch Stark zu bezweifeln! Aber was ist eigentlich eine Aufwärtskompatibilität? Sowas habe ich bei Software bisher noch nicht gesehen, den fast jede Software die ich kenne Konvertiert Daten in das neue Format, nicht aber wieder zurück in das alte Format.

Punkt 14 (Sie haben Ihr Ziel erreicht!) geht auf Probleme einer Einheitlichen Zentralen Verwaltung ein. Das aber eine Einheitliche Policy kaum alle Probleme Lösung kann wird verschwiegen ;-)

So, ich habe fertig. Meiner Meinung nach wäre es wirklich schade wenn jemand den Mist von diesem Autor auch noch ausdruckt. Futter für die doofen könnte man sagen, den genauso schlecht wie ich Argumentiert habe wurde auch in dem verlinkten Artikel Argumentiert. Wenn man einen Fehler sucht, dann wird man auch einen Finden könnte man wohl meinen. Den viele seiner Argumentationen bzw. Behauptungen kann man mit nur 3 anderen Wörtern auch auf Windows oder sogar Mac OS X anwenden.

Merkeregel: Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen (welche ein Ironie wenn man an Windows dabei denkt).

Fazit

Linux nicht reif für den Desktop? Ist es nicht eher andersrum? Ich denke eher das die Hardwarehersteller und die User nicht bereit sind für Linux. Den viele Suchen eine Alternative zu Windows, und genau das ist auch das Problem. Die Leute sollen keine Alternative zu Windows Suchen wo genauso ist wie Windows, die Leute müssen einfach mal kapieren das Linux und Windows 2 Unterschiedliche Betriebssystem sind. Linux soll und will kein Windows sein, dafür gibt es schon ReactOS.

Schnurlose Null Konfiguration

geschrieben von encbladexp am 12.05.2009 22:10:00.

Na was sagt man dazu. Ein Kunde ruft an Hilfe, mein WLAN geht nimmer als ich das System aufgeräumt habe!, was ja eigentlich ein Klassiker ist. Den viele Leute richten sich bei der Deinstallation von Programmen nach dem Zuletzt verwendet welches Windows ja in der Systemsteuerung schön anzeigt.

Dumm nur das dieses Anzeige eine gewissen Abhängigkeit zu den Sonnenwinden hat, den mir ist es noch nicht gelungen einen Zusammenhang zwischen tatsächlicher Nutzung und dieser Anzeige herzustellen.

Aber was fast noch kurioser ist: Das WLAN geht auch wenn der Treiber neu installiert wurde nicht. Windows will einfach kein WLAN finden (welches 30cm weiter am EEE PC sehr gut geht, da aber nicht mit Windows). Nachdem auch die übliche Reinstall und Reboot Orgie nicht half (besser bekannt als Trial & Error) habe ich mal den WZC Dienst deaktiviert. Und siehe da, mit diesem Superdoofen D-Link Tool geht es auf einmal ohne Probleme.

Bisher hatte ich solche Probleme ja nur wenn der WZC aus war, aber dafür hat Windows ja sogar eine Meldung (Hallo, dein WZC ist kaputt.). Noch dazu fragt das D-Link Setup sogar nach ob man nicht lieber den WZC verwenden will.

Bevor ich es vergesse, WZC steht für Wireless Zero Configuration was auf Deutsch so viel wie Schnurlose Null Konfiguration heisen dürfte. Irgendwie ist bei Microsoft doch der Name Programm...

90% Windows auf Netbooks?

geschrieben von encbladexp am 07.04.2009 19:52:00.

Hier steht es Schwarz auf Weiss: Windows hat 90% Marktanteil auf Netbooks. Angefangen haben die mal mit 10%...

Auf den ersten blick liest sich das als ob Linux auf Netbooks versagt hätte, tja ganz so einfach ist es dann aber doch nicht!

Zum einen ist es aktuell Schwer noch ein Linux Netbook zu bekommen, der größte Teil wird ja nur noch mit XP Home (wo bleibt das Innovative Vista???) und Kastriertem Arbeitsspeicher ausgeliefert. Auf der anderen Seite haben natürlich auch die Hersteller bewiesen das man ein gutes Konzept durch eine dämliche Vorkonfiguration versauen kann.

Das geht schon bei der Wahl der Distribution an, den niemand will Linpus, Xandros usw...: Die Leute wollen ein richtiges System haben wo man nachträglich auch anpassen kann! D.h. es kommt aktuell nur noch Fedora oder Ubuntu in Frage (Geeks nehmen eh Debian, aber das läuft eh überall und zählt daher nicht).

Stattdessen bekommt man aber ein Kastriertes Linux, mit beschränkten Support, noch beschränkterem Update-Managment und an jeder nur denkbaren Stelle fehlt was!

Auf der anderen Seite werden Linux Netbooks oft zwar für weniger Geld verkauft, dann aber auch gleich mit einer (wenn auch nur Minimal) schlechteren Hardwareausstattung. Was haben sich die Hersteller den dabei gedacht?

Fassen wir also mal zusammen (angenommen Microsoft hätte wirklich mal Zahlen die auch der Wahrheit entsprechen, was ich sehr stark bezweifle): Linux auf Netbooks wäre kein Problem, wenn bis auf wenige (z.B. Dell) die Hersteller endlich mal was richtig machen würden. Gleichzeitig hinkt wohl der Vergleich mit einem mittlerweile 8 Jahre alten Betriebssystem welches nur (weil das neue ja nix taugt) für diese Gerätesparte herhalten muss.

Lied über Windows...

geschrieben von encbladexp am 28.02.2009 13:38:00.

Beim stöbern auf der Internetseite von juliux bin ich auf das hier gestoßen: pcdenzfall

Viel Spaß dabei, auch wenn ich mir normal keine YouTube Videos reinziehe ist der doch ganz gut gemacht!

Lasst doch den IE 6.0 endlich sterben...

geschrieben von encbladexp am 19.02.2009 18:28:00.

...wird ja auch langsam mal Zeit!

IE Death March ist da eigentlich ne ganz gute Initiative. Leider aber schaffen es etliche Firmen nach wie vor nicht den IE 7.0 oder gar Firefox im Netz zu verteilen. Nur wo haben solche Firmen Ihre Security Policies rumliegen? Sicher ist das ja nicht unbedingt, nur nichts anfassen... könnte ja was kaputt gehen.

Das ein großer Teil vom Internet mit so einer alten Gurke überhaupt keinen Spaß mehr macht vergessen aber leider die lieben Systemadministratoren ebenso wie die unzähligen Vorteile eines modernen Browsers. Da wird auf Nummer sicher gegangen und "Never Change a running System" wörtlich genommen.

Geräteanschluss Fehlgeschlagen

geschrieben von encbladexp am 13.01.2009 20:08:02.

Kennt einer von euch den Ton für "Geräteanschluss Fehlgeschlagen" unter Windows XP? Also dieses Dong, Dong, Dong? Nein?

Dann willkommen im Boot, ich durfte diesen heute auch zum ersten mal ertragen, da meine Schwester ihren iPod unter Windows anschließen wollte. Doch da machte mir Windows XP Professional einen Strich durch die Rechnung, schade das Microsoft sich hierfür keine Fehlermeldung ausgedacht hat, das wäre doch mal was gewesen (und würde man auch mit ausgeschalteten Lautsprechern wahrnehmen)!

Der Fehler kann übrigens ganz leicht und ohne Frickeln behoben werden in dem man unter Start » Systemsteuerung » System » Erweitert » Umgebungsvariablen die beiden Umgebungsvariablen Devmgr_show_details und Devmgr_show_nonpresent_devices auf den Wert 1 setzt. Nun muss man im Geräte-Manager nur noch (unterhalb von USB) das Gerät mit dem Namen iPod entfernen, anschließend geht alles wieder.

Bitte Microsoft, wäre es nicht sinnvoll einfach einen Haken für diese Optionen zu machen? Aber ich bin trotzdem dankbar das es (nicht schon wieder) einen üblen Registry-Hack erfordert um ein Gerät aus der Konfiguration zu bekommen :-P

Windows 7 Beta 1: Installation

geschrieben von encbladexp am 11.01.2009 21:10:44.

Auch ich habe es geschafft an die Beta 1 von Windows 7 zu kommen. Vieles wird ja dem neuen Betriebssystem nachgesagt, doch was stimmt wirklich? Endlich ein Windows das auch mal Ansatzweise Linux Features hat? Endlich ein brauchbarer Installer? Auf das alles werde ich versuchen die nächsten Tage eine Antwort zu bekommen, doch heute geht es erstmal nur um die Installation

Eckdaten

Damit ihr euch vorstellen könnt was für ein System bei mir Windows 7 ertragen muss hier die nötigsten Daten:

  • Intel Core 2 Duo E6750
  • 4096 MB DDR2-800 RAM
  • Ubuntu 8.04 (Hardy Heron) 64-Bit
  • VirtualBox 2.1.0, der Windows 7 Gast hat 1024 MB RAM

Samstag 20:59

Es geht los, auf den ersten Blick sieht der Windows 7 Installer genauso aus die der alte von Windows Vista, einen großen Unterschied kann ich nicht erkennen.

Samstag 21:03

Jetzt bin ich das erste mal ein wenig Erschrocken, was bitte hat eine Custom (advanced) Installation mit einer Neuinstallation am Hut? Ich schiebe das mal lieber darauf das es halt noch eine Beta Version ist, auch bin ich der Meinung das Upgrade eher nach Installation kommen sollte, da es in der Regel ja auch häufiger benötigt wird!

Das bescheidene Partitionierungstool stammt noch von Vista, d.h. den Ort für den Bootloader kann man sich nach wie vor nicht aussuchen. Insgesamt fällt mir am Installer eines auf: Nichts neues, und das Konsequent.

Samstag 21:05

Der Rest der Installation ist nichts neues: Dateien werden kopiert, Dateien werden extrahiert, usw... Anschließend (ca. 4 Minuten später) folgt der erste Obligatorische Neustart.

Samstag 21:10

Windows 7 startet das erste mal aus eigener Kraft von der Festplatte, das neue Startbild ist hübsch geworden.

Samstag 21:14

Nach 4 Minuten folgte der nächste Neustart, jetzt will es Windows 7 aber wirklich wissen und fragt nach Benutzername, Rechnername, Passwort, Automatische Updates, Zeitzone und ob man den auch eine Lizenz dafür habe. Wie bei Vista ist es auch hier nicht nötigt eine Lizenznummer anzugeben, so kann man Windows 7 genauso wie Windows Vista 30 Tage in jeder Variante testen. Ob man diesen Timer unter Windows 7 so zurücksetzen kann wie unter Windows Vista habe ich bisher noch nicht probieren können.

Samstag 21:16

Jetzt kommt der Moment wo es endlich losgeht, die bekannte Meldung aus Windows Vista kommt Preparing your Desktop, und kurz darauf kommt auch schon der Windows Desktop im neuen Gewand. Dazu gibt es hier im Blog aber erst die nächsten Tage mehr Infos.

Fazit

Nichts neues an der Microsoft Front was die Installation angeht, der neue/alte Installer erweist sich genauso Unflexibel wie der alte aus Vista. Schade eigentlich, gerade hier wären Verbesserungen dringend nötig. Bleibt zu hoffen das Microsoft hier bis zur Final noch was besseres nachreicht.

Die nächsten Tage wird es hier mehr Infos über das neue Windows geben, mal sehen was sich in der Microsoft Welt sonst noch so (nicht) getan hat.

Internet Explorer 7 kann nicht installiert werden

geschrieben von encbladexp am 05.01.2009 21:12:00.

Wer kennt es nicht, man muss mal (für einen Kunden, oder ggf. sogar einen Freund) Windows installieren. Und was fällt einem mal wieder auf: Fehlermeldungen unter Windows haben nicht unbedingt was mit dem Problem zu tun.

Aktuelles Beispiel von heute, ein frisch installiertes Windows XP Professional mit Service Pack 3. Der Kunde wollte gleich mal iTunes und auch den Adobe Reader (Version 9) drauf haben. Nachdem der Kunde zufrieden war kam noch der Rest an sinnvoller Software sowie natürlich die Windows Updates. Bei den Windows Updates ist ja seit einiger Zeit auch der Internet Explorer in Version 7 dabei.

Heute wollte sich dieser aber auf Teufel komm raus nicht installieren lassen, es kam nur die Fehlermeldung Installation von Internet Explorer 7 ist fehlgeschlagen. Auf den Desktop legte mir dessen Installer eine HTML Datei ab, welche wiederum auf diesen Microsoft KB Artikel verlinkte. Da steht zwar viel drin, aber die eigentliche Lösung war nicht dabei.

Gottseidank gibt es Google, damit war das Problem in wenigen Minuten gefunden: Der Zuvor Installierte Adobe Reader stört beim Upgrade vom Internet Explorer einfach, ich hab keine Ahnung ob Microsoft oder Adobe schuld ist. Aber nachdem der Adobe Reader von der Platte war ging das Upgrade ohne Murren!