[ENC]BladeXP's Blog

Was die Welt nicht alles braucht!

Einträge in der Kategorie „Ubuntu”

pyNeighborhood 0.5.1 ist auf dem Weg...

geschrieben von encbladexp am 08.10.2009 12:57:00.

Ich bin ja seit einiger Zeit der Entwickler von pyNeighborhood.

Neuerungen

In der letzten Version 0.5.0 wurde das Suchen von Netzwerkfreigaben über smbtree erledigt. Es stellte sich jedoch heraus das dies nicht unbedingt die cleverste Entscheidung war. Daher haben wir für Version 0.5.1 wieder eine Browsing-Engine auf Basis von Version 0.4 entwickelt.

Das ist nicht die einzige Umstellung, auch wurde die Versionsverwaltung von Subversion auf Bazaar umgestellt, da sich diese wesentlich besser in Launchpad integriert.

Zusätzlich verwendet pyNeighborhood jetzt intern SQL zur Speicherung der Daten. Keine Angst, niemand muss deswegen eine Datenbank installieren: Wir verwenden SQLite.

Da nicht jeder Drag & Drop mochte haben wir jetzt auch implementiert das man mit einem Doppelklick eine Freigabe mounten kann. Der Rest der Änderungen sind hauptsächlich Bugfixes.

Testen erwünscht!

Da es sich hierbei um eine -rc0 Version handelt bitte ich darum pyNeighborhood einfach mal zu testen. Wenn alles gut läuft könnte dies auch die alte pyNeighborhood Version aus Ubuntu oder Debian ersetzen, was natürlich sehr wünschenswert wäre!

Bezugsquellen

pyNeighborhood steht unter der GPL-3 Lizenz und ist somit also OpenSource Software. Am einfachsten geht es wenn man Ubuntu verwenden, den hierfür habe ich schon ein fertiges PPA. Die andere Möglichkeit wäre direkt die aktuelle Bazaar Version zu verwenden in der vielleicht schon der ein oder andere Bug mehr ausgemerzt wurde. An diese kommt man über die Projektseite, auf welcher man auch gefundene Fehler melden sollte.

Der Wink mit dem Zaunpfahl...

Was pyNeighborhood noch fehlt ist ein richtiges schönes Logo im SVG-Format ;-)

Sony DCR-HC51E und Ubuntu

geschrieben von encbladexp am 25.08.2009 19:29:00.

Durch einen Zufall konnte ich heute endlich mal FireWire ausprobieren. Dies liegt daran das ein Arbeitskollege von mir eine Sony DCR-HC51E auf seiner Hochzeit dabei hatte. Leider wusste niemand so genau wie man da Videos runter bekommt :-(

Glücklicherweise verfügt die Kamera über einen Firewire Anschluss so das man mit Kino auch unter Linux ohne große Probleme die Videos von der Kamera bekommt.

Vorbereitung

Firewire

Vorbereiten muss man nicht viel, es genügt wenn die Kernelmodule raw1394 und dv1394 geladen sind:

sudo modprobe raw1394
sudo modprobe dv1394

Software

Als Software ist Kino sehr gut, bei der Fehlersuche ("Steckt die Kamera richtig?") ist gscanbus von Vorteil da man die Bustopologie damit sehen kann:

sudo aptitude install kino gscanbus

Action!

Das einzige was man jetzt noch beachten muss ist, das Kino ja Lese und Schreibrechte auf /dev/raw1394 benötigt. Immer wieder gibt es Anleitungen wie "Nimm einfach den Benutzer in die Gruppe disk mit auf."... Bitte, macht sowas nicht! Den nicht nur /dev/raw1394 hat als Gruppe disk, sondern vor allem auch Datenträger (Festplatten), wodurch es ermöglich wird das man ohne weitere Hürden direkt die Festplatte manipulieren kann, da man ja Schreibrechte direkt auf den Datenträger hat (vorbei am Dateisystem).

Es ist, zumindest wenn man Kino nicht oft braucht viel sinnvoller Kino Temporär als root (mit sudo) laufen zu lassen. Zwar hat Kino dadurch mehr Rechte, und könnte diese durch eine Sicherheitslücke in Kino missbrauchen, aber man öffnet nicht einem User (und somit vielen anderen Sicherheitslücken) die ganzen Datenträger.

Die Sicherheitstechnisch sinnvollste Lösung wäre eine Anpassung der udev Regeln, dies aber auch nur auf den ersten Blick. Den über das IEEE1394 Subsystem ist eh Zugriff auf das restliche System möglich.

Meiner Meinung nach sollte man daher Kino wirklich "einfach" als root (mit sudo) laufen lassen, was sicherlich einigen Administratoren nicht gefallen wird:

sudo kino

Die Videodateien, auch die Exportierten Videos, gehören so aber leider dem Benutzer root. Um das zu ändern kann man dies hier ausführen:

sudo chown benutzer:benutzer /pfad/zu/den/videos/*.dv

Nach diesem Befehl gehören die Dateien dem Benutzer benutzer, und man kann diese wie gewohnt bearbeiten.

Fazit

Video mit Kino von der Firewire tauglichen Kamera zu laden ist relativ einfach. Stolpersteine gibt es eigentlich nur beim Sicherheitsaspekt, was aber wenn man es nicht täglich brauch verschmerzlich ist.

Ich gehe in diesem Artikel nicht weiter auf Kino ein, da es hierfür schon mehr als genug Dokumentation (auch deutsche) im Netz gibt.

Getestet habe ich alles was in diesem Artikel steht unter Ubuntu Hardy Heron (64-Bit, 8.04 LTS), es sollte aber auch auf andere Distributionen übertragbar sein.

Inaktivität

geschrieben von encbladexp am 21.08.2009 19:39:00.

Ich wurde gestern angesprochen warum ich den in letzter Zeit so wenig für Ubuntuusers mache.

Der Grund ist ganz einfach: Ich habe im Moment einfach zu viel anderes um die Ohren (Firma, Nebengewerbe, usw...), daher habe ich auch (vorerst) mal mein Amt als Moderator bei Ubuntuusers abgelegt.

Ich hoffe aber das ich spätestens ab Januar/Februar mein Team wieder mit voller Leistung unterstützen kann!

PXE, Netwerk, Kernel Panic und ein Gigabyte G31M-ES2L

geschrieben von encbladexp am 19.07.2009 14:49:00.

Das Mainboard von meinem neuen Homeserver ist ja ein GA-G31M-ES2l. Doch dieses hat mir gleich bei der Installation 1-2 Probleme gemacht. Nichts großes, aber man spart sich viel Ärger wenn man sie kennt!

Kernel Panic

Das erste was ich bei einem neuen Board mache ist das BIOS zu optimieren, den viele Voreinstellungen sind manchmal doch arg fragwürdig. Da ich ja aus dem Board einen Homeserver mache habe ich im BIOS auch den Videospeicher auf 1MB (statt 8MB) eingestellt. Der Hintergedanke war das die Grafikkarte ja eh nicht gebraucht wird. So zumindest meine Theorie!

Sobald man dann aber eine Installation via PXE (oder Alternate) startet bekommt man beim laden vom Videotreiber (i915) eine Kernel Panic. Es genügt hierfür einfach den Videospeicher auf 8MB zu schrauben, und schon ist das Problem gelöst!

Netzwerk

Auch der Netzwerktreiber von meinem PXE Image scheint etwas wackelig zu sein, d.h. das Netzwerk funktioniert nicht oder nur sporadisch im Installer. Was natürlich gerade bei einer PXE Installation etwas ungünstig ist (um es mal milde zu beschreiben). Aber auch hier kommt man weiter: Wenn man dem Kernel den Bootparameter

pci=nomsi
mit auf dem Weg gibt wäre auch das Problem gelöst.

Nach der Installation hat man das Problem nicht mehr, da in den Repositories ein Kernel Paket mit Bugfix verfügbar ist!

Dell geht auf Nummer sicher

geschrieben von encbladexp am 09.07.2009 23:42:00.

Dell geht wohl in Zukunft auf Nummer sicher und sorgt dafür das man sowohl Windows XP in der Ubuntu 8.04 Variante bekommt, also auch eine Möglichkeit auf Windows 7 upzugraden.

Auf der anderen Seite kann es natürlich sein das Dell mal wieder beim Marketing gepennt hat. Irgendwie hatte Dell noch nie Glück mit Ubuntu, welches am Anfang schon mal als Windows XP verkauft wurde. Aber auch Windows 8.04 hatten die schon mal im Angebot ;-)

Ubuntu für jedermann?

geschrieben von encbladexp am 16.06.2009 18:00:00.

Immer wieder liest man ja das Ubuntu das Linux für jedermann ist. Irgendwie sehe ich hier aber der Entwicklung sehr skeptisch entgegen!

Fängt doch schon beim Hans-Peter (Name von der Redaktion geändert) an: Dieser hat ein Problem mit Windows. Jetzt ist Windows ja doof und Linux muss her, denn auch der Nachbar hat Linux und die kleine Lisa (11, Name geändert) kann damit Counter Strike oder Nexuiz zocken.

Auf den ersten Blick könnte sich die Community (egal ob jetzt Ubuntu, SuSE oder ....) ja über einen neuen Benutzer freuen, aber leider nur auf den ersten Blick!

Was macht der neue Benutzer (Kunde, wenn man Kundenorientiert denken möchte) erstmal? Ich selbst würde erstmal gucken was Linux ist, woher ich Informationen bekomme, usw...

Das macht aber unser Benutzer nicht, denn dieser will ja einfach nur Linux haben. Also zack rein mit der CD von der Profizeitung (PC Welt, Computer Bild, Noob Magazine, ..) welche mit Ubuntu Linux beschriftet ist und schön brav immer auf Weiter klicken (klappt ja mit setup.exe auch). Nun wird auf einmal der Rechner neu gestartet und man ist drin, jetzt hat man Linux.

Aber sobald auch nur ein Problem auftaucht, wird gleich an jeder nur denkbaren Stelle gelästert, was das Zeug hält. Benutzerunfreundlich und viele anderen Sachen darf man sich anhören, auch der Hardware-Support ist ja so schlecht. Und was macht man im 21. Jahrhundert mit einem Terminal?

Liegt das Problem wirklich am System? Oder nicht eher beim Anwender? Denn dieser erwartet, dass alles einfach so geht (was es ja auch unter Windows nie getan hat), aber das es doch irgendwie besser ist als Windows (bei gleicher Bedienung, Softwareauswahl, ...). Eine Suchfunktion zu verwenden, oder mal im Forum (freundlich, mit nötigen Infos) nachzufragen kommt nicht in die Tüte.

Können solche Leute jemals Teil einer Community werden? Bei den wenigsten dieser Sorte kann ich mir vorstellen wirklich Linux zu wollen. Die wollen nur einfach ein fehlerfreies Windows, was Linux aber hald nicht ist.

In dem Sinne: Wenn man nicht die Vorteile von Linux kennt, und kapiert hat das es ein anderes Betriebssystem ist sollte man einfach die Finger davon lassen. So spart man sich, und vor allem anderen den Ärger!

Desktop Environment...

geschrieben von encbladexp am 12.05.2009 22:25:00.

Es ist wieder so weit, ich will was anderes als GNOME haben!

Nur was darf es sein, auf der Wunschliste stehen verschiedene Lösungen.

Lösung 1: Fluxbox

Zweifelsohne, Fluxbox ist geil. Aber damit ein komplettes Desktop Environment zu machen ist viel Arbeit. Was ich vermisse sind gut integrierte Tools. Einen guten eingebauten Pager, und noch viel mehr von dem was man heute als Modern bezeichnen würde.

Lösung 2: XFCE

Auf dem Arbeitsnotebook (ja, für manchen Netzwerkkrams habe ich da eine Ubuntu Partition) habe ich ja seit einiger Zeit XFCE. XFCE an sich gefällt mir schon sehr gut, das Panel ist Ultrageil und sehr Praktisch (warum hat GNOME keine so geile Starterimplementierung im Panel?). Viel fehlt eigentlich nicht an XFCE, außer das mit die Version von Ubuntu Hardy doch etwas zu alt ist. Den eine 4.4.* will ich in Zeiten von 4.6.* nicht mehr haben. Es wird wohl darauf hinauslaufen das ich mir XFCE mal selbst nach /usr/local kompiliere. Denn den meisten PPAs fehlt irgendwie immer was.

Lösung 3: ?

Da habe ich noch nichts gefunden, LXDE ist irgendwie einfach nur doof. Von KDE halte ich seit mind. 2.* nicht mehr die Welt. Aber auch was ich zuvor schon hatte (WindowMaker 2 Jahre, Enlightenment 1 Jahr, fvwm 2 Jahre) will mir heute nimmer so richtig gefallen.

Insgeheim hoffe ich ja das e17 meine Anforderungen alle erfüllen wird!

Meine Anforderungen sind eigentlich sehr bescheiden:

  • GNOME Programme sollten gut damit laufen (Keyring, Settings, Session)
  • Multihead Support, ich hab ja 2x22" TFTs an einer nVidia (TwinView)
  • Wenig Platzbedarf
  • Compositing ist nett, aber nicht erforderlich da überbewertet
  • Geiles Panel, nein nicht nur die Optik... vor allem die Usablity muss stimmen
  • Wenig Ressourcenverbrauch, auch wenn ich 4GB RAM habe
Mal sehen was ihr da für mich findet :-D

Postfix und SpamPD

geschrieben von encbladexp am 28.04.2009 16:35:00.

Ich überlege ja schon ein paar Tage wie ich Postfix mit SpamAssassin verkuppeln kann.

Die meisten Lösungen die ich kenne verwenden dafür ein mehr oder weniger fragwürdiges Script, was mir ehrlich gesagt überhaupt nicht gefällt. Nach ein wenig Recherche im Internet bin ich auf SpamPD gestoßen.

SpamPD läuft als mehr oder weniger Transparenter Mailproxy (SMTP/LMTP) was natürlich Ideal für einen Post-Queue Filter bei Postfix ist. Hier beschreibe ich wie man sowas Debian/Ubuntu Konform in sein Postfix Setup einbinden kann. Bitte beachte das ich nicht darauf eingehen wie ein Mailserver funktioniert und was der tut usw...

Installation

Viel braucht man ja nicht, ein einfaches

sudo apt-get install spampd spamc
genügt vollkommen. Wer will kann natürlich noch zusätzliche Filter für SpamAssassin installieren.

Konfiguration

SpamPD

In der Datei /etc/default/spampd muss nicht viel gemacht werden. Was ich aber machen würde ist das Ändern der letzten beiden Zeilen, so das der ADDOPTS Block mit der separaten Config (/etc/spampd.conf) der ohne Kommentarzeichen davor ist.

Jetzt sollte man dem SpamPD noch neu starten, dies macht man am besten via

sudo /etc/init.d/spampd restart

Postfix

Bei Postfix wird es ein wenig komplexer, den Postfix soll ja alle Mails durch SpamPD jagen. Ich gehe davon aus das man die Defaults aus der /etc/default/spampd nicht weiter verändert hat.

Wenn man seine /etc/postfix/main.cf nicht total versaut hat genügt eine Änderung in der Datei /etc/postfix/master.cf. Zum einen muss natürlich der vorhandene smtpd alle Mails über den SpamPD jagen, dafür muss man diesen Eintrag

smtp      inet  n       -       -       -       -       smtpd
so ändern:
smtp      inet  n       -       -       -       -       smtpd
  -o content_filter=smtp:[127.0.0.1]:10025

Wer Postfix kennt kann dies natürlich auch direkt über die /etc/postfix/main.cf erledigen.

Jetzt sind die Mails zwar im SpamPD, aber dieser will die Mails ja auch wieder an den Postfix bringen (der kümmert sich ja um die Auslieferung an das Ziel). Dafür braucht man folgende Regel in der /etc/postfix/master.cf:

localhost:10026 inet n - n - - smtpd
  -o content_filter=
  -o myhostname=nospam.stefan-betz.net
  -o smtpd_recipient_restrictions=permit_mynetworks,reject
  -o mynetworks=127.0.0.0/8
  -o smtpd_client_restrictions=
  -o smtpd_sender_restrictions=
  -o smtpd_helo_restrictions=
  -o smtpd_client_restrictions=
  -o local_recipient_maps=
Dann noch ein kleiner Neustart von Postfix mit
sudo /etc/init.d/postfix restart
und alles wird gut.

Die Konfiguration von SpamAssassin kann man dann über die /etc/spampd.conf machen welche bei mir so aussieht:

use_bayes 1
bayes_path /var/cache/spampd/bayes
bayes_auto_learn 0
report_safe 0
Natürlich gibt es hier noch jede Menge Raum für Optimierungen ;-)

Asus EEE 1000HE: Test

geschrieben von encbladexp am 22.04.2009 16:15:00.

So, nachdem ich ihn am Montag bestellt habe ist er auch heute schon da!

Zur Verpackung werde ich einfach mal nichts weiter sagen, die ist nämlich vorbildlich. D.h. man hat sogar ne faire Chance es wieder in die Verpackung zu bekommen!

Windows

Ich hatte den Vorteil das ich gleich 2 Stück bestellen konnte, so hatte ich auch mal das Vergnügen mit Windows auf dem Teil. Natürlich wurde unter Windows gleich jede Menge OEM Software (welche in der Regel sinnlos ist) installiert:

  • WinDVD 8 (sehr sinnvoll in Verbindung mit einem nicht vorhandenen DVD Drive)
  • Microsoft Works (besser bekannt als OEM Büropest)
  • Adobe Reader 8.1.0 (wie immer veraltet)
  • Skype (wers braucht)
  • EEE Storage (so ein Tool um sich für nen begrenzten Zeitraum 10GB Online Speicher zu gönnen, sinnlos)
  • Microsoft Office Home & Stundent 2007 (natürlich ne 60 Tage Demoversion)
  • Microsoft SQL Server 2005 Compact Edition (für Poweruser)
  • Symatec Internet Security (schade das kein ZoneAlarm dabei ist)
  • Windows Live * (ja, die haben wirklich alles davon installiert!)
Positiv war aber das zumindest schon Service Pack 3 auf dem System war. Natürlich fehlten noch einige Sicherheitsupdates, aber das ist ja normal so oft wie Microsoft Updates rausbringt (also halt einmal pro Monat).

So aber jetzt mal Schluss mit Windows, ist ja nicht meine Kiste!

Ubuntu

Natürlich kommt auf meinen EEE nur ein ordentliches System, d.h. Ubuntu oder halt Debian. Da die Pakete in Ubuntu etwas neuer sind habe ich mich natürlich für Ubuntu (9.04 Jaunty Jackalope) entschieden.

Natürlich habe ich wie immer eine Netinstall gemacht (was ja nahe liegt wenn man nen apt-proxy daheim hat). Viel besonderes gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen, außer das mit Jaunty alles ohne Probleme geht (WLAN, LAN usw...).

Was Features angeht habe ich gleich mal alles genutzt (Netbook Remix, ext4 als Dateisystem, grub2 als Bootloader). Die Performance vom System ist echt gut aber eine genaue Messung habe ich noch nicht gemacht, davon gibt es wohl auch schon genug im Internet.

Hardware

Die Hardware macht einen sehr guten Eindruck und hat nicht mehr viel mit einem 701er am Hut. Der EEE ist jetzt groß geworden was man auch an der Verarbeitung usw.. merkt. Das Display ist (Danke Asus!!!) Matt und nicht mit einem Schminkspiegel ausgestattet.

Die Tastatur liegt sehr gut in der Hand, nur Shift und Fn hätte man wohl tauschen sollen, den mein kleiner Finger will immer auf Fn statt Shift drücken.

Den Akku konnte ich in der kurzen Zeit leider noch nicht richtig testen (laut der GNOME Statusanzeige ca. 6 Stunden, aber der Akku wurde auch noch nicht trainiert), dafür gibt es aber natürlich noch Nachschub von meiner Seite...

90% Windows auf Netbooks?

geschrieben von encbladexp am 07.04.2009 19:52:00.

Hier steht es Schwarz auf Weiss: Windows hat 90% Marktanteil auf Netbooks. Angefangen haben die mal mit 10%...

Auf den ersten blick liest sich das als ob Linux auf Netbooks versagt hätte, tja ganz so einfach ist es dann aber doch nicht!

Zum einen ist es aktuell Schwer noch ein Linux Netbook zu bekommen, der größte Teil wird ja nur noch mit XP Home (wo bleibt das Innovative Vista???) und Kastriertem Arbeitsspeicher ausgeliefert. Auf der anderen Seite haben natürlich auch die Hersteller bewiesen das man ein gutes Konzept durch eine dämliche Vorkonfiguration versauen kann.

Das geht schon bei der Wahl der Distribution an, den niemand will Linpus, Xandros usw...: Die Leute wollen ein richtiges System haben wo man nachträglich auch anpassen kann! D.h. es kommt aktuell nur noch Fedora oder Ubuntu in Frage (Geeks nehmen eh Debian, aber das läuft eh überall und zählt daher nicht).

Stattdessen bekommt man aber ein Kastriertes Linux, mit beschränkten Support, noch beschränkterem Update-Managment und an jeder nur denkbaren Stelle fehlt was!

Auf der anderen Seite werden Linux Netbooks oft zwar für weniger Geld verkauft, dann aber auch gleich mit einer (wenn auch nur Minimal) schlechteren Hardwareausstattung. Was haben sich die Hersteller den dabei gedacht?

Fassen wir also mal zusammen (angenommen Microsoft hätte wirklich mal Zahlen die auch der Wahrheit entsprechen, was ich sehr stark bezweifle): Linux auf Netbooks wäre kein Problem, wenn bis auf wenige (z.B. Dell) die Hersteller endlich mal was richtig machen würden. Gleichzeitig hinkt wohl der Vergleich mit einem mittlerweile 8 Jahre alten Betriebssystem welches nur (weil das neue ja nix taugt) für diese Gerätesparte herhalten muss.