[ENC]BladeXP's Blog

Was die Welt nicht alles braucht!

Einträge in der Kategorie „Ubuntu”

Goodbye Ubuntu

geschrieben von encbladexp am 26.06.2010 10:16:00.

Seit ca. 2006 habe ich statt Debian lieber Ubuntu auf den Desktops verwendet. Haupgrund war für mich damals, das viele Pakete einfach viel zu alt sind (in Stable versteht sich), oft waren selbst die Versionen von Testing nicht aktuell genug, um meine Wünsche und Anforderungen zu erfüllen.

Anfangs hat mir Ubuntu (bin ja erst seit Dapper dabei, vorher nur ab und an mal einen Blick drauf geworfen) sehr gut gefallen. Es war aktuell genug das auch der (damals neue) nVidia Treiber mit dem X.org richtig laufen wollte, und ich so meinen neuen 22er TFT richtig nutzen konnte. Unter Debian wollte dieser einfach nicht akzeptieren das meine GeForce mehr als 1280x960 kann.

Das letzte große Release von Ubuntu das ich auf vielen Systemen verwende war bisher Hardy Heron (8.04), auch dies lief, nach kleinen Problemen am Anfang, sehr stabil und zuverlässig. Leider sind 2 Jahre auf dem Desktop für ein Ubuntu LTS fast etwas viel. So musste im Laufe der Zeit ein PPA nach dem anderen die Pakete vom System aktualisieren, was natürlich ein dist-upgrade nach 2 Jahren unmöglich machte. Compiz funktionierte nach einem Wechsel der Grafikkarte (GeForce 9500GT auf GeForce 9600GT) auch nichtmehr zuverlässig, Schuld war wohl ein Bug im nVidia Treiber der nur mit alten X.org Versionen auftaucht. Da ich mir mein System nicht totpatchen wollte gab es halt ab da kein Compiz mehr (irgendwie vermisse ich das mittlerweile überhaupt nicht mehr).

So kam Lucid, dies wurde nicht via dist-upgrade auf mein System gebracht sondern mit einem debootstrap in ein neues LV. Leider durfte ich damit (nach weniger als einer Woche) schon wieder mit PPAs beginnen, den z.B. brauche ich eine neuere v4l-dvb Version damit meine DVB-S2 Karte richtig lief. Dann war gajim noch Broken (kein Weltwunder bei dieser Version) und einige andere Sachen liefen auch nicht so wie ich es erwartet habe. Zum Schluss hat GNOME ab und an einfach vergessen Compiz oder Metacity zu starten, was sicherlich an dem Userprofil liegen mag das ich schon seit Debian Woody immer wieder von einer Installation auf die nächste kopiere.

Nun war mir klar das eine Distribution mit Rolling Releases das einzige wäre das meinen Wunsch nach neuen Programmversionen und schnelleren Bugfixes stillen kann.

Hier gibt es, meiner Meinung nach, nur 4 Möglichkeiten:

  • LFS
  • Gentoo
  • Arch
  • Debian Sid
Sowohl bei LFS als auf bei Gentoo steckt mir einfach zu viel Arbeit dahinter, daher viel meine Wahl (nach einem doch recht kurzen Test) auf Arch. Debian Sid läuft außer Konkurenz, wird bei mir aber in einer VM als Testsystem bleiben müssen.

Natürlich werde ich noch weiterhin auf Ubuntuusers.de und anderen Plattformen Hilfe für Ubuntu Leisten, dennoch werde ich es in Zukunft nichtmehr auf neuen Systemen verwenden. Auf Servern wird in Zukunft wieder Debian Stable zum Einsatz kommen, auf den Clients in Zukunft Arch. Und nur bei Leuten die weniger IT KnowHow haben wird nach wie vor Ubuntu verwendung finden.

Lucid auf einem Asus EEE EB1012

geschrieben von encbladexp am 11.06.2010 13:36:00.

Mittlerweile fragen immer mehr meiner Kunden nach "Mini-PCs", also diesen EEE Boxen von Asus & Co.

Da auch immer mehr Kunden nach einem zweiten Betriebssystem fragen installiere ich hier gerne Ubuntu. Bisher war das Hardy Heron (außer die Hardware wollte damit nicht laufen), doch jetzt kommt Lucid Lynx auf die Kisten. Die Installation läuft sehr unspektakulär von sich, (ich verwende Alternate als Installationquelle da ich schon seit Jahren fast jedes System via PXE Installiere) und auch ein Dualboot mit dem vorinstallierten Windows 7 macht (wie zu erwarten) keine Probleme.

Das einzige was nachinstalliert werden muss, ist der nVidia Treiber, damit man auch die Grafikkarte und den HDMI Ausgang richtig verwenden kann.

Das System war übrigens in weiß, ob es auch auf einer schwarzen EEE Box funktioniert konnte ich mangels Hardware leider nicht testen ;-)

Mein Plan für Lucid

geschrieben von encbladexp am 20.04.2010 17:30:00.

Wie vielen bekannt ist wird Ubuntu 10.04 "Lucid Lynx" ja eine LTS Version. Das bedeutet man bekommt damit länger Support als für ein normales Ubuntu.

Viele achten auf so etwas nicht und haben immer die neueste Version von Ubuntu, oder verwenden eine Distribution mit Rolling-Releases wie z.b. Arch. Ich selbst lege aber großen Wert auf ein System das ich möglichst lange ohne große Änderungen verwenden kann.

Dies liegt zum einen daran das ich einige Kundenserver betreue, diese laufen jetzt alle noch auf Ubuntu Hardy und werden auch bestimmt noch mind. 1 Jahr lang bei Hardy bleiben. Das gleiche gilt für meinen Homeserver, auch wenn hier die Dienste natürlich keine so hohen Anforderungen an Verfügbarkeit haben.

Meine Rootserver laufen eh schon (aus historischen Gründen) mit Debian, was ich auf absehbare Zeit auch nicht ändern werde.

Die Clients werde ich alle von 8.04/9.10 auf 10.04 aktualisieren sobald es 10.04.1 gibt, da hiermit wohl die gröbsten Fehler gefixt sein dürften. In einer VM werde ich natürlich (wie auch jetzt schon) testen wie sich Lucid so macht.

Ich denke mit diesen Upgrades geht jeder anders um, ich selbst werde das Upgrade aber noch etwas verschieben. Schon allein weil ich so die ohnehin schon überlasteten Server etwas schonen kann. Gleichzeitig werde ich wie jedes Jahr auf den Rootservern die ich betreue die Torrents seeden!

Goodbye Ubuntuusers

geschrieben von encbladexp am 01.04.2010 14:08:00.

Lange Zeit war ich bei Ubuntuusers sehr aktiv. Dies in folgenden Positionen:

  • Supporter (sogar ca. 1 Jahr lang Teamleiter)
  • Moderator (aus Zeitgründen leider aufgegeben)
  • Webteam

Doch damit ist nach dieser News endgültig Schluss!

Nicht jede Entscheidung vom Team muss man verstehen, aber wie sich für sowas eine Mehrheit finden konnte ist mir wirklich unverständlich. Ich nutze ja auch den ein oder anderen Google Dienst, aber jetzt auch noch Ubuntuusers bei denen mit schön viel Werbung und Zensierten Suchergebnissen ist mir wirklich zu viel des guten. Auch der ein oder andere Kollege hat das Team wegen diesem Unfug verlassen.

Ich hoffe das Ubuntuusers sich damit nicht ins eigene Knie geschossen hat. Just my 2 Cents...

Lucid Design

geschrieben von encbladexp am 09.03.2010 21:58:00.

Ich habe mir auch mal das neue Lucid Design angesehen.

Und ehrlich gesagt verstehe ich die Aufregung nicht! Wem es nicht gefällt der kann ja nach wie vor noch ein anderes Design (Theme) laden, niemand ist gezwungen das neue Design zu verwenden.

Auch das verschieben der Knöpfe (Schließen, Minimieren, Maximieren) finde ich nicht schlecht. Es gibt schon andere Fenstermanager die das so als Standard haben, und auch in Mac OS X sind die Knöpfe auf der Linken Seite. Ich denke sogar das die Linke Seite "Maustechnisch" die schönere Seite für derartige Knöpfe ist, da dort in der Regel auch die ganzen Menüs (Anwendungen, Datei, Bearbeiten, ...) zu finden sind.

Ohnehin wird erst die Zeit zeigen, ob die Wahl die Canonical mit diesem Design getroffen hat, eine langfristig gute Entscheidung war.

pyNeighborhood 0.5.1-rc1

geschrieben von encbladexp am 11.02.2010 22:23:00.

Seit Anfang der Woche gibt es pyNeighborhood in der Version 0.5.1-rc1 im Launchpad.

Zusätzlich gibt es ein neues PPA, so das es nun eine saubere Trennung zwischen meinem Persönlichen PPA und dem Projekt PPA gibt. Dies ist insbesondere sinnvoll da ich ja vielleicht auch mal was anderes als pyNeighborhood in meinem PPA haben möchte.

Hauptsächlich wurden in der neuen Vorabversion von pyNeighborhood übrigens diverse Bugs gefixt. Wenn wir nichts mehr finden was wirklich wichtig wäre hoffe ich das aus dieser Version 0.5.1 wird, welche wir dann in Ubuntu 10.04 LTS bekommen wollen. Der Maintainer hat mir zumindest zugesichert das es kein Problem sein dürfte!

Prima wäre es übrigens wenn ihr gefundene Fehler direkt im Launchpad meldet, Danke.

Downsizing, Upsizing oder doch was richtiges?

geschrieben von encbladexp am 21.12.2009 20:52:00.

Seit ich meinen SheevaPlug habe, hat mich wieder der alte Spieltrieb gepackt: Welche Linux-Distribution bekommt man auf welcher Hardware ans laufen.

Downsizing

So nennt sich das wenn man versucht eine große Distribution (Ubuntu, Fedora, Debian, $INSERTYOURLINUXHERE, ...) auf ein eigentlich viel zu kleines und leistungsschwaches Gerät zu installieren. Meine Meinung nach ist sowas nicht unbedingt praktisch, und auch nicht gerade das was man sich täglich antun möchte.

Wer schon mal auf einem Pentium III mit 500 MHz und 128MB RAM mit Ubuntu "gesurft" hat, der weis was ich meine!

Upsizing

Auf der anderen Seite gibt es natürlich noch so viele Mini Linux Distributionen (Toms Root Boot Disk, HAL91, ...) welche doch Ideal für so ein kleines Gerät sein müssten. Doch auch hier ist man falsch, die meisten Mini Linux Distributionen gibt es nur für die i386 Architektur, eine Version für ARM oder noch exotischere Prozessoren wird man kaum finden (oder zumindest keinen Support dafür bekommen).

Der Aufwand eines dieser Minimalsysteme an seine (in der Regel) höheren Anforderungen anzupassen ist nicht gerade gering da oft z.B. der Kernel und viele Basistools ausgetauscht (oder erstmal hinzugefügt) werden müssen.

Viele Stunden rumbasteln nur damit man dem Nachbarn zeigen kann was für ein Toller Hecht man doch ist, naja... ich habe da andere Hobbies ;-)

Doch was richtiges?

Und jetzt kommen wir zu dem (IMHO) richtigen Weg: Man nimmt etwas, das genau für solche Geräte ausgelegt ist. Das allgegenwärtige ist natürlich Linux From Scratch, welches wenn man genug Erfahrung hat wirklich überall laufen sollte. Aber sind wir doch ehrlich: Wir nutzen Computer weil wir verdammt faul sind, nur die wenigsten von uns werfen einen Compiler an ohne zu wissen das es (mit großer Wahrscheinlichkeit) funktionieren wird.

Ich habe mich daher nach einiger Zeit für OpenWRT als Distribution für meinen SheevaPlug entschieden. OpenWRT erfüllt alle meine Anforderungen:

  • Klein, mein aktuelles System (inkl. OpenVPN,iptables,sshd,rsync) ist weniger als 20 Megabyte groß
  • Schnell, der Plug benötigt damit ~20 Sekunden zum booten
  • Funktional, einfach das .tgz + uImage auf eine SD Card entpacken und Spaß haben
  • Erweiterbar, für alles wichtige gibt es Pakete (zum selber bauen)
  • Einfach, make menuconfig und auswählen was man will bekommt (fast) jeder hin

Fazit

Es bringt nichts (außer das die Zeit vorbei geht) wenn man krampfhaft versucht sein Linux das man immer und überall hat auf jedes noch so kleine (oder große) Gerät anzupassen. Natürlich war OpenWRT nur ein Beispiel, ggf. hat sogar schon T2 ein Target für Kirkwood (die Plattform vom SheevaPlug heist so).

SheevaPlug: Kurztest

geschrieben von encbladexp am 07.12.2009 20:59:00.

Endlich ist er da, mein SheevaPlug! Nachfolgenden möchte ich einen kleinen Überblick über mein neues Gadget geben, ich hoffe es wird hierzu in Zukunft noch öfters mal den ein oder anderen Artikel geben!

Verpackung

Die Verpackung macht einen durchweg guten Eindruck. Klar, bei so einem kleinen Gerät ist nicht viel Verpackung dran: Da werden sich unsere Greenpeace Jungs also mal freuen!

Hardware

Dies Hardware misst gerade mal 11 x 7 x 5 Zentimeter, das wäre daher mein bis dato kleinster Rechenknecht der mehr kann als ein Taschenrechner. Folgendes liegt in der Packung als Zubehör:

  • SheevaPlug
  • Dokumentations-CD (sind auch Flashimages drauf wenn man was kaputtgemacht hat!)
  • Mini-USB Kabel
  • 2 Meter Ethernet Kabel
  • EU-Steckeraufsatz
  • EU-Anschlusskabel (wer es einfach so wohin legen will)
Nachteilig ist das die SD Karte ca. 1,5 cm aus dem Gehäuse ragt, eine Mechanik wie z.b. bei einer Digitalkamera (Drücken damit sie rausgeht) wäre sinnvoller gewesen, den so kann es schon passieren das man versehentlich die ein oder andere SD(HC) Card unfreiwillig opfert. Wenn man nicht das EU-Anschlusskabel verwenden sondern lieber den Steckeraufsatz so ist das Gerät 4 cm Tiefer (wobei dieser Teil dann natürlich in der Steckdose wäre).

Auch hierzu habe ich mal ein paar Bilder gemacht:

Software

Auf dem SheevaPlug läuft standardmäßig die ARM Variante von Ubuntu Jaunty Jackalope (Beta), welche meiner Meinung nach eher schlecht als recht installiert ist. Zum einen hat man bei jedem Bootvorgang Fehlermeldungen und auf der anderen Seite ist es natürlich keine LTS Variante!

Da es sich um Standard-ARM Hardware handelt kann man auch Debian oder eine andere Linux Distribution installieren. Man sollte nur beachten einen Kernel mit Version 2.6.30 oder höher zu verwenden!

Ich hab das lieblose Ubuntu welches auf dem Gerät ist (wirft viele Fehler beim booten, kein Support für Kernelmodule) gleich durch ein Debian ersetzt, dazu wird es hier aber demnächst noch einen Artikel geben.

Performance

Hier noch ein kleiner Überblick über die Leistungsfähigkeit der Hardware, natürlich wie immer mit dem eingebauten Benchmark von 7-zip: Die CPU hat also die Leistungsfähigkeit von ca. 2 Flepos, welcher aber auch nur einen 500 MHz AMD Geode hat. Klar sind die Werte kein Vergleich zu einem Intel Core 2 Duo, weshalb ich hier auf einen Vergleich verzichte.

Fazit

Der SheevaPlug ist ein schönes Stück Hardware zu einem sehr angenehmen preis (~100€), durch die gute Hardware kann man es locker als Nachfolger vom NSLU2 sehen. Der Stromverbrauch von weniger als 5 Watt unter Volllast (ohne USB Devices) ist auch mehr als OK.

Auf viele weitere Details (z.B. auch der Zugriff über die miniUSB Schnittstelle) werde ich demnächst noch eingehen.

Auf den Spuren des Webteams...

geschrieben von encbladexp am 14.11.2009 20:22:00.

Ich hab ja auch vor ca. 2 Jahren angefangen neue Webanwendungen nur noch mit Python zu schreiben da mir PHP langsam aber sicher auf den Keks ging.

Am Anfang habe ich mit SQLite,Cheetah,SVN und CherryPy gearbeitet, was mir damals auch ausreichte. Doch mittlerweile haben sich meine Anforderungen und Wünsche geändert.

Bei der Suche nach Alternativen zu meinen bisherigen Tools war mir vor allem das Ubuntuusers-Webteam sehr hilfreich, daher kurz und Bündig: Danke!

Templating...

Das erste was ich getauscht habe war das Templating, was nicht heißen soll das Cheetah eine schlechte Template Engine wäre. Aber wenn man sich an die Vorteile von Jinja2 (vor allem den prima UTF-8 Support) mal gewöhnt hat will man kaum noch was anderes verwenden. Auch warf Cheetah bei mir viele Fehler bezüglich Python 2.4 Kompatibilität. Ein anderer, in meinen Augen großer, Vorteil ist das Jinja2 seine Template auch aus einer Datenbank oder auch anderswo her beziehen kann.

Datenbank...

Plain-SQL mit SQLite war am Anfang eine schöne Sache, doch jedes mal die Daten in Objekte einzulesen ist natürlich mehr oder weniger Aufwendig und daher auch sehr Fehleranfällig. Es musste also ein ORM her. Schon schnell (und durch einige Tipps vom Webteam) wurde mir klar das SQLAlchemy genau das ist was ich Suche!

Auch eine schöne Sache ist natürlich SQLAlchemy Migrate das es einem auf einfache weise erlaubt sein Datenbanklayout zu verwalten.

Webframework...

Auch an dieser Stelle war ich nach einiger Zeit mit CherryPy nicht mehr zufrieden. Vor allem das URL-Management und die eher fragwürdige Tauglichkeit unterhalb von mod_wsgi machten mir große Probleme. Aber auch cherrypy.session wollte nicht richtig Arbeiten sobald es mit mod_wsgi laufen sollte (Da wurde gerne mal ne Session vergessen).

Auch hier kam ein Tipp vom Webteam: Werkzeug!

Versionsverwaltung...

Am Anfang habe ich hier gerne Subversion verwendet, was vor allem daran lag das ich dies schon (nach CVS) eine halbe Ewigkeit kenne. Nachteilig war vor allem die Mobile Offline Nutzung, den auf ein Repository auf dem Server kommt man ohne Netzwerk/Internetverbindung nicht ran. Mit Mercurial geht das ohne Problem (git oder bazaar hätten das aber natürlich auch geschafft).

Fazit...

Hätte ich gleich das Webteam gefragt hätte ich mir ca. 4 Wochen arbeiten und jede Menge Frust mit Subversion sparen können!

Ubucon 2009

geschrieben von encbladexp am 18.10.2009 20:49:00.

So, wir haben es hinter uns: Die Ubucon 2009 ist vorbei!

Ich selbst war (leider) nur in 3 Vorlesungen:

  • Backdoors mit Bordmitteln
  • Neues in Ubuntu Karmic
  • GnuPG Keysigning Party

Backdoors mit Bordmitteln

Dies war meiner Meinung nach der interessanteste Vortrag auf der Ubucon 2009. Den es zeigte genau das was ich immer predige: Sperrt eure Bildschirme wenn ihr vom Rechner weggeht!

Den selbst ohne funktionierende Internetverbindung kann man ziemlich einfach genug Backdoors für eine ganze Familie einbauen. Demnächst gibt es wohl auch unter ubucon.de die Präsentation als Download (so wie jedes Jahr).

Neues in Ubuntu Karmic

Hier war ich leider etwas enttäuscht, den zu oft war es Offtopic. Es wäre schöner gewesen wirklich gezielt die Neuerungen von Karmic zu zeigen, als ständig Diskussionen über WebKit, Firefox, Ekiga usw... anzustoßen.

Ich denke auch das man mit weniger Zeit (ca. 60 Minuten hätten gereicht) das ganze etwas mehr Komprimiert hätte und so diese Offtopic Sachen vermieden hätten werden können.

GnuPG Keysigning Party

Wie auf jedem OpenSource Event konnte man natürlich auch auf der Ubucon 2009 seine GnuPG Keys signieren lassen.

Auch eine sehr Starke Präsenz zeigte das Team Rund um CAcert: Ich vermute es waren um die 10 Assurer anwesend. Zusätzlich erreichten sogar noch einige direkt auf der Ubucon diesen Status!

Fazit

Die Ubucon 2009 war meiner Meinung nach ein voller Erfolg! Am besten hat es mir gefallen das man 10€ für die Anmeldung Zahlen musste. So konnte ziemlich effektiv vermieden werden das man Namensschilder für 10-Jahre über hat. Die Verpflegung war natürlich wie immer Erstklassig (Berliner, Käse- und Wurstsemmeln, Getränke,...) so das man auch hier nicht zu kurz kommt!

Das gleiche gilt für die Social Events: Genau so muss es sein!

Ich selbst werde als auch nächstes Jahr mit meiner Freundin die Ubucon besuchen, egal wo diese sein wird. Das einzige was letztes Jahr besser war ist der Empfangsraum gewesen, den dieser war zusammen mit dem Hackcenter doch Recht eng!