[ENC]BladeXP's Blog

Was die Welt nicht alles braucht!

Einträge in der Kategorie „Hardware”

Corsair Flash Voyager GT 16GB

geschrieben von encbladexp am 01.12.2008 18:13:00.

Heute habe ich endlich mal meinen neuen USB Stick bekommen, einen Corsair Flash Voyager GT mit 16GB Kapazität. Das erste was ich getestet habe war natürlich die Geschwindigkeit, den wo GT drauf steht sollte ja auch GT drin sein.

Beim Lesen schafft der Stick laut sudo hdparm -tT --direct /dev/sdf diese Werte:

/dev/sdf:
 Timing O_DIRECT cached reads:    70 MB in  2.04 seconds =  34.36 MB/sec
 Timing O_DIRECT disk reads:  104 MB in  3.05 seconds =  34.11 MB/sec

Das sind relativ brauchbare Werte würde ich mal so sagen.

Gerade beim schreiben sind ja USB Sticks gerne mal langsam, auch das habe ich mit sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdf bs=4096 getestet, und kam dabei auf diese Werte:

3964929+0 Datensätze ein
3964928+0 Datensätze aus
16240345088 Bytes (16 GB) kopiert, 834,167 s, 19,5 MB/s

Würde ich Awards verteilen, der Corsair Flash Voyager GT würde einen bekommen, das einzige was etwas stört ist der Preis von um die 48€. Für das Geld bekommt man aber wirklich was gutes!

Umstieg auf Gigabit LAN

geschrieben von encbladexp am 13.11.2008 17:20:00.

Heute bin auch ich endlich auf Gigabit Ethernet (oder LAN, wie man will) umgestiegen, was im Endeffekt nichts anders heist als das mein Netgear FS108 Fast Ethernet Switch einem Netgear GS108v2 Gigabit Ethernet Switch weichem musste. Zum neuen Switch kann ich kaum viel sagen, ist ja nur ein Unmanaged Switch. Was aber sofort auffällt ist das er wesentlich kleiner ist, und deutlich weniger LED's hat. Was ich eigentlich schade finde, den die extra Activity LED's beim FS108 werde ich wohl vermissen. Abgesehen davon ist mir nichts weiter Neagtiv aufgefallen, naja bis auf das es Netgear nicht schafft eine Bohrschablone beizulegen :-(

Von der Performance her wollte ich natürlich gleich mal wissen was mein Flepo den so aus seinen Gigabit Slots rausholt:

  • FS108 » 10,82 MByte / Sekunde
  • GS108 » 21,32 MByte / Sekunde

Das heist also der Flepo ist definitiv zu langsam (Das theoretische Maximum wären übrigens 125 MByte pro Sekunde Brutto) um ein Gigabit Ethernet auszulasten, was bei der lahmen CPU vom Flepo allerdings nur wenig verwunderlich ist! Auch darf man nicht vergessen das die Handelsüblichen NAS Systeme (wo Privatkunden angeboten bekommen) auch ungefähr in dieser Leistungsklasse Operieren.

RAID

geschrieben von encbladexp am 12.11.2008 19:01:00.

Wer kennt es nicht, man kauft ein neues Board und es kann sogar RAID. Oder man hat ein ordentliches Betriebssystem, auch das kann RAID. Und dann gibt es noch so ein paar verrückte die für mehrere 100€ einen RAID-Controller verkaufen wollen! Wer denkt RAID == RAID, der irrt gewaltig.

Hardware RAID

Ein Hardware RAID ist die Königsklasse was Performance, Leistung, Features und auch Preis angeht. Hardware RAID Controller haben in der Regel einen eigenen Leistungsfähigen CPU. Diese Controller sind allerdings eher weniger was für den Heimrechner, und das nicht nur weil sie einfach zu Teuer sind: Oft fehlt dem Mainboard einfach der nötige Steckplatz (PCI-X wird man kaum in einem SOHO Rechner finden, um nur mal ein Beispiel zu nenne). Auch schafft es diese Art der RAID-Controller sogar nen Kurzschluss auf den Datenleitungen zu ertragen, ohne gleich den Geist aufzugeben.

Vorteile

  • Gute Performance
  • Viele Features
  • Hohe Ausfallsicherheit
  • Das Betriebssystem bekommt nichts vom RAID mit, sondern bekommt das fertige Array als Block Device nutzbar
  • Unabhängig vom Installierten Betriebssystem, da Treiber für alle gängigen Betriebssystem vorliegen

Nachteile

  • Platten nicht ohne einen Ersatzcontroller (oder zumindest einem der Kompatibel ist) nutzbar
  • Teuer

Software RAID

Ein Software RAID ist das was anspruchsvollere Betriebssystem gleich mit dabei haben. Das RAID wird komplett im Hauptprozessor berechnet, d.h. man merkt es etwas an der Performance. Auch hat es nicht jedes Feature eines Hardware RAID Controllers.

Vorteile

  • Benötigt keine extra Treiber für einen RAID Controller
  • Verschiedene Datenträgertypen (SATA und ATA z.B.) können gemischt werden
  • Unabhängig (bis auf die Platten) von einer bestimmten Hardware

Nachteile

  • Langsamer als ein Hardware RAID
  • Ausfallsicherheit niedriger, da in die meistens Boards bei nem Plattenfehler der den Bus zuknallt einfach dichtmachen und nichts mehr geht
  • Abhängig vom Betriebssystem, ein Linux RAID wird nicht mit BSD oder gar Windows laufen

Fake RAID

Und dann gibt es noch die Sagenumwogenen Fake RAID Controller. Nur was ist ein Fake RAID eigentlich? Fangen wir mal mit den verschiedenen Namen an die sowas haben kann:

  • FakeRAID
  • DriverRAID
  • DummyRAID

Leider muss ich euch jetzt enttäuschen, das ist kein Hardware RAID. Sondern nicht anderes wie ein Software RAID wo man nen Treiber für braucht, und natürlich noch die Hardware von $HERSTELLER. Und genau da ist auch das ersten Problem, den was ist wenn mein Board hinüber ist? Bei Hardware RAID kann ich schauen das ich nen neuen Controller bekomme der Kompatibel ist, oder aber der alte ist noch OK. Bei Software RAID baue ich einfach die Platten in eine andere Kiste, fertig. Nicht so einfach bei nem FakeRAID, da gibt es viele Lustige Sachen die sich die Hersteller da einfallenlassen haben:

  • RAID Konfiguration wird auf dem EEPROM/Flash vom Board gespeichert, d.h. selbst ein neues Board kann ggf. kein RAID mehr finden (sowas ist heute aber nichtmehr üblich, wird aber der Vollständigkeit halber erwähnt).
  • RAID geht nur mit Generation X vom Chipsatz Y. Das ist ne doofe Situation, ein Board für Sockel 478 bekommt man nur noch bei eBay, ob das mit den alten Platten aus dem RAID noch was anfangen kann ist dafür aber wie Lotto spielen.

In der Praxis haben solche FakeRAID's so schöne Namen wie "Intel Matrix RAID", gemeint ist in der Regel so gut wie Ausnahmslos das RAID welches ein Mainboard mitbringt!

Vorteile

  • Gäbe es Treiber für so viele Betriebssystem wie bei Hardware RAID Controller wäre es nett, doch das ist leider nicht der Fall!

Nachteile

  • Kein echtes Hardware RAID
  • Unterstützung für andere Betriebssysteme als Windows oft Fraglich
  • Bindung an einen Hersteller, und noch schlimmer vielleicht sogar eine Board Generation

Fazit

Wer ein RAID im Server braucht, und das Geld hat sollte ein Hardware RAID kaufen, aber dann bitte dran denken nen Backup-Controller zu haben, den sonst ist man bei nem Controllerausfall der Gelackmeierte! In allen anderen Fällen, und wenn man nicht zwingend eine Unterstützung für mehr als ein Betriebssystem braucht ist Software RAID der Weg zum Ziel. Die Fake RAID's, sollte man aussen vor lassen, die laufen meistens eh nur unter Windows oder sehr umständlich (dmraid lässt grüßen) mit Linux!

Temperaturverlauf vom Flepo

geschrieben von encbladexp am 28.10.2008 09:40:00.

Neulich wurde ich mal gefragt wie warm den so ein kleiner Flepo Alpha eigentlich wird, da Bilder mehr sagen als 1000 Worte: » Temperaturverlauf

Man sieht also das so ein Flepo relativ warm wird wenn man die Festplatte belastet. Diese erreicht Temperaturen um die 50°C, was natürlich auf Dauer auch für die Festplatte nicht gut ist! Ich überlege mir daher später die Anschaffung einer 256GB SATA SSD im 2.5" Format, aktuell kann man sowas leider noch nicht bezahlen :-(

Der Rest vom System ist eigentlich von der Temperatur her vollkommen in Ordnung, mal abgesehen davon das mir niemand verraten konnte für was die AUX Temperatur gedacht ist ;-)

Flepo Alpha: Erster Eindruck

geschrieben von encbladexp am 08.10.2008 19:19:00.

Mein erster Homeserver ist endlich nach nur 3 Tagen Lieferzeit da. Hier mal ein paar Eindrücke, und ein paar Bilder die ich mit meiner Kamera geschossen haben.

Verpackung & Inhalt

Verpackung

Die Verpackung von dem Gerät ist sehr gut durchdacht, alles ist schön an seinem Platz und sollte auch wenn DPD mal liefert heil ankommen.

Verpackung 1 Verpackung 2 Verpackung 3

Inhalt

Viel wichtiger als die Verpackung ist ja der Inhalt, das wäre folgendes:

  • Flepo Alpha
  • Standfuss
  • Externes Netzteil (Maximale Ausgangsleistung 36W)
  • Dokumentation auf CD und als Print

Verarbeitung

Die Verarbeitung vom Gerät ist hervorragend, das Aluminium Gehäuse macht einen durchweg Soliden Eindruck. Die Anschlüsse sind sehr gut Positioniert. Das wären im Detail folgende:

  • SPDIF Out (Optical)
  • Line Out
  • Mic In
  • 2xUSB (Front)
  • VGA
  • 2 x RS232
  • 1 x LPT
  • 2 x LAN
  • 2 x USB (Hinten)
  • DC-IN => Für das externe Netzteil
  • Kensington Lock

Was mir noch auffällt ist das hinten eine kleine Vorbereitung für eine Antenne ist (das entnehme ich mal so der Aufschrift Antenna).

Vorne Hinten

Innenleben

Bevor ich das Gerät zum ersten mal einschalte kommt natürlich das obligatorische Aufschrauben, man will ja schließlich Wissen was drin ist. Desweitere muss ich ja noch die SATA Platte einbauen.

Das innere macht einen sehr aufgeräumten Eindruck, was mir aber sofort auffiel war der miniPCI Slot unterhalb vom Festplattenrahmen (sieht man nicht auf den Bildern)

Der Einbau der SATA Festplatte (2.5") war kein Problem, was mir aber negativ aufgefallen ist sind die fehlenden Schrauben um das Ding auch zu fixieren. Den die Halterung für die SATA Platte hat Löcher, aber in der Packung findet man keine Schrauben dazu. Auf die 50 Cent wäre es mir jetzt wirklich nicht angekommen, aber sowas hat man ja als alter Bastler eh Zuhause rumliegen :-P

Ohne Platte Mit Platte

Technik

Ich könnte jetzt natürlich genau Erkären was Flepo so alles verbaut hat, aber viel besser ist doch diese lspci Ausgabe:

00:01.0 Host bridge: Advanced Micro Devices [AMD] CS5536 [Geode companion] Host Bridge (rev 33)
00:01.1 VGA compatible controller: Advanced Micro Devices [AMD] Geode LX Video
00:01.2 Entertainment encryption device: Advanced Micro Devices [AMD] Geode LX AES Security Block
00:0c.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8110SC/8169SC Gigabit Ethernet (rev 10)
00:0d.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL-8110SC/8169SC Gigabit Ethernet (rev 10)
00:0f.0 ISA bridge: Advanced Micro Devices [AMD] CS5536 [Geode companion] ISA (rev 03)
00:0f.2 IDE interface: Advanced Micro Devices [AMD] CS5536 [Geode companion] IDE (rev 01)
00:0f.3 Multimedia audio controller: Advanced Micro Devices [AMD] CS5536 [Geode companion] Audio (rev 01)
00:0f.4 USB Controller: Advanced Micro Devices [AMD] CS5536 [Geode companion] OHC (rev 02)
00:0f.5 USB Controller: Advanced Micro Devices [AMD] CS5536 [Geode companion] EHC (rev 02)

Über den CPU bekommt man über /proc/cpuinfo dies hier raus:

processor       : 0
vendor_id       : AuthenticAMD
cpu family      : 5
model           : 10
model name      : Geode(TM) Integrated Processor by AMD PCS
stepping        : 2
cpu MHz         : 498.057
cache size      : 128 KB
fdiv_bug        : no
hlt_bug         : no
f00f_bug        : no
coma_bug        : no
fpu             : yes




fpu_exception   : yes
cpuid level     : 1
wp              : yes
flags           : fpu de pse tsc msr cx8 sep pge cmov clflush mmx mmxext 3dnowext 3dnow up
bogomips        : 997.68
clflush size    : 32

Performance

Natürlich gibt es immer wieder Fragen zur Performance von solchen Low-Power Geräten, hierzu mal ein Vergleich mit einem AMD Athlon XP 1800+ (ein Vergleich gegen den Intel Core 2 Duo E6750 wäre ziemlich unfair gewesen!).

Für das Benchmark habe ich mir 7-Zip ausgesucht, dies hat ein eingebautes Benchmark welches man mit 7za b starten kann. Zuerst die Werte vom Flepo Alpha:

7-Zip (A) 4.57  Copyright (c) 1999-2007 Igor Pavlov  2007-12-06
p7zip Version 4.57 (locale=en_US.UTF-8,Utf16=on,HugeFiles=on,1 CPU)

RAM size:    1002 MB,  # CPU hardware threads:   1
RAM usage:    419 MB,  # Benchmark threads:      1

Dict        Compressing          |        Decompressing
      Speed Usage    R/U Rating  |    Speed Usage    R/U Rating
       KB/s     %   MIPS   MIPS  |     KB/s     %   MIPS   MIPS

22:     214   100    208    208  |     2277   100    234    234
23:     212   100    216    216  |     2256   100    235    235
24:     209   100    225    225  |     2241   100    237    237
25:     207   100    236    236  |     2226   100    238    238
----------------------------------------------------------------
Avr:          100    221    221               100    236    236
Tot:          100    229    229

Natürlich noch die "Referenz", der Athlon CPU:

7-Zip (A) 4.57  Copyright (c) 1999-2007 Igor Pavlov  2007-12-06
p7zip Version 4.57 (locale=de_DE.UTF-8,Utf16=on,HugeFiles=on,1 CPU)

RAM size:     503 MB,  # CPU hardware threads:   1
RAM usage:    419 MB,  # Benchmark threads:      1

Dict        Compressing          |        Decompressing
      Speed Usage    R/U Rating  |    Speed Usage    R/U Rating
       KB/s     %   MIPS   MIPS  |     KB/s     %   MIPS   MIPS

22:     784   100    763    763  |    11838   100   1220   1219
23:     727    98    756    740  |    11632   100   1215   1214
24:     685    99    746    737  |    11487   100   1216   1214
25:     632    98    737    722  |    11070    98   1210   1186
----------------------------------------------------------------
Avr:           99    750    740                99   1215   1208
Tot:           99    983    974

Der Bremsklotz beim Flepo ist also die CPU, die Leistung ist für Multimediaanwendungen natürlich viel zu wenig. Auch Internetseiten mit Flash usw. möchte ich damit nicht besuchen. Im Vergleich zu einem WRT54GL ist die Performance natürlich wieder Klasse, was aber kaum Vergleichbar ist.

Die Leistung vom Geode kann man also ca. da einordnen wo ein Pentium III mit 500 MHz lag, mehr ist das meiner Meinung nach kaum. Ein Intel Atom ist also dem Geode um längen überlegen, allerdings gibt es kaum Bezahlbare Boards die die Atom Architektur sinnvoll ausnutzen.

Energie

Natürlich spielt bei so einem Gerät gerade der Stromverbrauch bei der Kaufentscheidung eine große Rolle. Natürlich habe ich gemessen wie viel Strom der Flepo Alpha mit der von mir verwendeten Festplatte (Samsung HM250JI SATA 2.5" 250GB) benötigt. Bei Booten, oder allgemein unter Last benötigt er 12,2W, wenn mal nichts zu tun ist sind es 10,1W. Zu beachten ist das ich noch kein Powermanagment für die Festplatte aktiviert habe, was sicherlich einiges an Mehrverbrauch erzeugt!

Fazit

Für um die 300€ bekommt man mit dem Flepo Alpha ein solides Stück Hardware. Die Leistung der CPU kann natürlich nicht mit Brandneuer Atom Technik verglichen werden, erfüllt aber als Stromsparender Homeserver die Anforderungen besser, zumindest bis es endlich bezahlbare Atom Boards gibt die mit unter 10W auskommen.

Bootprobleme auf einem GA-P35-DS4

geschrieben von encbladexp am 05.10.2008 12:15:00.

Ich selbst habe ja ein Gigabyte GA-P35-DS4 (Rev 2) als Mainboard für meinen PC den ich mir Anfang 2008 mal gegönnt habe. Eine Zeit lang gab es damit aber Probleme! Und zwar hängt ab und an der Kernel beim booten einfach, nach langer Fehlersuche stellte ich fest das es genügt im BIOS die Option Legacy USB Storage Detect zu deaktivieren. Was diese Option mit dem hängen vom Kernel zu tun hat ist mir allerdings Schleierhaft!

Homeserver

geschrieben von encbladexp am 04.10.2008 21:39:00.

Heute habe ich es endlich mal auf die Reihe gebracht mir einen Homeserver zu bestellen! Nein, nicht so ein Atom Teil mit aktiv gekühltem Chipsatz, sondern was richtig Stromsparendes. Und zwar einen Flepo Alpha. Der hat zwar nur ne realtiv lahme Geode CPU, was aber für meine Zwecke nicht unbedingt ein Problem ist.

Bin mal gespannt wann OMTEC das Ding liefert!