[ENC]BladeXP's Blog

Was die Welt nicht alles braucht!

Einträge in der Kategorie „Hardware”

SheevaPlug bestellt!

geschrieben von encbladexp am 26.11.2009 19:53:00.

Nach langem überlegen habe ich mir heute gleich 2 SheevaPlugs bestellt. Diese sollten dann wohl innerhalb der nächsten 2-3 Wochen bei mir ankommen.

Bestellt habe ich diese in Großbritannien, da der einzige deutsche Reseller den ich ergoogelt habe für einen einzigen Plug 230€ haben will. Daher habe ich diese bei newit.co.uk für deutlich weniger bestellt.

Ständige Reboots mit einer Mobotix M12-DevKit

geschrieben von encbladexp am 20.11.2009 16:35:00.

In meiner Firma verwenden wir mehrere Mobotix M12-DevKits. Das ist eine spezielle Variante einer normalen M12 Kamera welche man für eigene Lösungen verwenden kann.

Zumindest in der Version 3.4.2.16 lief diese mit einem SW-Sensor noch einwandfrei. Wir haben 2 neue Kameras (gleicher Typ, andere Software-Release) bekommen mit der Software 3.4.5.10 und 3.4.5.18 welche nach ca. einer Stunde immer wieder neu Starten.

Das ganze konnte mit mehreren Konfigurationsdateien und den Werkseinstellungen verifiziert werden. Was aber halt (ein Tip von einem freundlichen Mototix Mitarbeiter): In der Bildsensorkonfiguration den SW-Sensor mal auf Farbsensor zu konfigurieren! Seitdem läuft unsere Kamera durch, ohne einen einzigen Reboot.

Im Eventlog findet man bei diesem Fehler nur div. Rote Meldungen das es Fehler mit dem Bildprozess gab (Fehlercode #51) und dieser neu gestartet werden muss. Auch war, wenn man den Fehler hatte öfters mal das Bild weg (4-5 Sekunden).

Ein Softwareupgrade seitens Mobotix steht noch aus, ich gehe aber davon aus das dies noch im Dezember erscheinen wird. Mit dem Workaround von oben (bei welchem ich keine Nachteile Feststellen konnte) kann die Kamera aber wie gewohnt genutzt werden.

Patton SmartNode 4552

geschrieben von encbladexp am 30.09.2009 08:25:00.

Durch den schnellen Tod meiner ISDN Karte (AVM B2 Version 4.0 PCI) habe ich eine andere Lösung gesucht meinen Asterisk Server am ISDN Basisanschluss der Telekom anzuschließen.

ISDN Karten gibt es wie Sand am Meer, doch hat mir meine B2 prima gezeigt was passiert wenn eine kaputte Karte mal den ganzen Server lahmlegt. Daher wollte ich auf eine Lösung verzichten die im Server steckt. Folglich kam also nur ein Media-Gateway in Frage!

Nach einiger Recherche stoß ich immer und immer wieder auf die Firma Patton, welche Quer übers Internet gute Rezessionen erhielt.

Meine Entscheidung fiel auf das Patton SmartNod 4552, da dieses sowohl einen internen als auch einen externen S0-Bus hat. Mit ~250€ ist es sogar günstiger wie manche ISDN Karte.

Die Konfiguration ist sehr flexibel, auch gibt es Telnet und SSH Zugang. Was man aber definitiv kritisieren muss ist die in einigen Fällen komplexe Konfiguration, den gerade wenn man das Teil von Grund auf Konfigurieren will (d.h. die Basiskonfiguration löscht man erstmal) ist man damit als Patton-Neuling doch etwas beschäftigt. Nachdem man das Grundkonzept verstanden hat erweist sich die Konfiguration aber als sehr flexibel, einem ISDN & VoIP Neuling wünsche ich aber verdammt viel Glück bei der Konfiguration ;-)

Sony DCR-HC51E und Ubuntu

geschrieben von encbladexp am 25.08.2009 19:29:00.

Durch einen Zufall konnte ich heute endlich mal FireWire ausprobieren. Dies liegt daran das ein Arbeitskollege von mir eine Sony DCR-HC51E auf seiner Hochzeit dabei hatte. Leider wusste niemand so genau wie man da Videos runter bekommt :-(

Glücklicherweise verfügt die Kamera über einen Firewire Anschluss so das man mit Kino auch unter Linux ohne große Probleme die Videos von der Kamera bekommt.

Vorbereitung

Firewire

Vorbereiten muss man nicht viel, es genügt wenn die Kernelmodule raw1394 und dv1394 geladen sind:

sudo modprobe raw1394
sudo modprobe dv1394

Software

Als Software ist Kino sehr gut, bei der Fehlersuche ("Steckt die Kamera richtig?") ist gscanbus von Vorteil da man die Bustopologie damit sehen kann:

sudo aptitude install kino gscanbus

Action!

Das einzige was man jetzt noch beachten muss ist, das Kino ja Lese und Schreibrechte auf /dev/raw1394 benötigt. Immer wieder gibt es Anleitungen wie "Nimm einfach den Benutzer in die Gruppe disk mit auf."... Bitte, macht sowas nicht! Den nicht nur /dev/raw1394 hat als Gruppe disk, sondern vor allem auch Datenträger (Festplatten), wodurch es ermöglich wird das man ohne weitere Hürden direkt die Festplatte manipulieren kann, da man ja Schreibrechte direkt auf den Datenträger hat (vorbei am Dateisystem).

Es ist, zumindest wenn man Kino nicht oft braucht viel sinnvoller Kino Temporär als root (mit sudo) laufen zu lassen. Zwar hat Kino dadurch mehr Rechte, und könnte diese durch eine Sicherheitslücke in Kino missbrauchen, aber man öffnet nicht einem User (und somit vielen anderen Sicherheitslücken) die ganzen Datenträger.

Die Sicherheitstechnisch sinnvollste Lösung wäre eine Anpassung der udev Regeln, dies aber auch nur auf den ersten Blick. Den über das IEEE1394 Subsystem ist eh Zugriff auf das restliche System möglich.

Meiner Meinung nach sollte man daher Kino wirklich "einfach" als root (mit sudo) laufen lassen, was sicherlich einigen Administratoren nicht gefallen wird:

sudo kino

Die Videodateien, auch die Exportierten Videos, gehören so aber leider dem Benutzer root. Um das zu ändern kann man dies hier ausführen:

sudo chown benutzer:benutzer /pfad/zu/den/videos/*.dv

Nach diesem Befehl gehören die Dateien dem Benutzer benutzer, und man kann diese wie gewohnt bearbeiten.

Fazit

Video mit Kino von der Firewire tauglichen Kamera zu laden ist relativ einfach. Stolpersteine gibt es eigentlich nur beim Sicherheitsaspekt, was aber wenn man es nicht täglich brauch verschmerzlich ist.

Ich gehe in diesem Artikel nicht weiter auf Kino ein, da es hierfür schon mehr als genug Dokumentation (auch deutsche) im Netz gibt.

Getestet habe ich alles was in diesem Artikel steht unter Ubuntu Hardy Heron (64-Bit, 8.04 LTS), es sollte aber auch auf andere Distributionen übertragbar sein.

PXE, Netwerk, Kernel Panic und ein Gigabyte G31M-ES2L

geschrieben von encbladexp am 19.07.2009 14:49:00.

Das Mainboard von meinem neuen Homeserver ist ja ein GA-G31M-ES2l. Doch dieses hat mir gleich bei der Installation 1-2 Probleme gemacht. Nichts großes, aber man spart sich viel Ärger wenn man sie kennt!

Kernel Panic

Das erste was ich bei einem neuen Board mache ist das BIOS zu optimieren, den viele Voreinstellungen sind manchmal doch arg fragwürdig. Da ich ja aus dem Board einen Homeserver mache habe ich im BIOS auch den Videospeicher auf 1MB (statt 8MB) eingestellt. Der Hintergedanke war das die Grafikkarte ja eh nicht gebraucht wird. So zumindest meine Theorie!

Sobald man dann aber eine Installation via PXE (oder Alternate) startet bekommt man beim laden vom Videotreiber (i915) eine Kernel Panic. Es genügt hierfür einfach den Videospeicher auf 8MB zu schrauben, und schon ist das Problem gelöst!

Netzwerk

Auch der Netzwerktreiber von meinem PXE Image scheint etwas wackelig zu sein, d.h. das Netzwerk funktioniert nicht oder nur sporadisch im Installer. Was natürlich gerade bei einer PXE Installation etwas ungünstig ist (um es mal milde zu beschreiben). Aber auch hier kommt man weiter: Wenn man dem Kernel den Bootparameter

pci=nomsi
mit auf dem Weg gibt wäre auch das Problem gelöst.

Nach der Installation hat man das Problem nicht mehr, da in den Repositories ein Kernel Paket mit Bugfix verfügbar ist!

Liebe Mobotix AG...

geschrieben von encbladexp am 07.07.2009 20:16:00.

Viele kennen ja schon die Firma Mobotix, welche ein führender Hersteller von IP basierenden Videoüberwachungslösungen ist.

Die Produkte (Hardware) sind, was die Kameras angeht, wirklich sehr gut. Doch leider scheint Mobotix langsam etwas träge zu werden, denn viele Features werden versprochen, aber kommen dann doch nicht oder sind einfach unbrauchbar für den Produktiveinsatz.

Mobotix Control Center

Ich weiß nicht, wer sowas als 2.0 Final released, aber sonderlich durchdacht war es nicht gerade! Vieles was noch mit dem 1.8er Release funktionierte, geht jetzt auf einmal nicht mehr (Softbuttons, Konfigurationseinstellungen, Löschen von Kameras). Auch wurde im Vorfeld viel darüber gesagt, dass man das 2.0er ControlCenter auch mit Linux verwenden könnte. Nunja, es gibt zumindest schon mal eine Mac OS X Version von dem Teil, ich kann aber nicht nachvollziehen, warum es nicht auch eine Linux Version gibt, denn MxCC baut ja auf Qt auf welches ja auch von Projekten wie KDE verwendet wird.

Aber nicht nur an der neuen Software wurde geschlampt, auch die alte war nie wirklich perfekt. Ordentlicher Multihead-Support, flexibles Layout und vor allem ein Video-Exporter, der nicht abstürzt, und dazu noch mehr als 64MB exportieren kann, wäre mal was feines.

Immerhin gehen mit der 2.1er Release (aktuell RC6) wieder die Softbuttons, der Videoexport aber nur wenn man das Share mounted. Doof für Windows-Leute die auf ein NFS NAS speichern ließen oder die Möglichkeit nutzten auf eine SD-Card oder USB-Stick aufzuzeichnen, denn Windows kann nicht ohne weiteres mit NFS umgehen.

Auch die Entwicklung eines eigenen Dateisystems (MxFFS) ist nicht nachvollziehbar, Linux kennt mehr als genug Flash Dateisysteme! Es wäre sinnvoller eines davon mit einem Windows Treiber zu versehen als extra was selbst zu schreiben :-(

Support

Der Support von Mobotix ist gut, aber auch hier bekommt man für ein Problem mehrere widersprüchliche Aussagen. Mal ist es das Kabel zum CamIO, dann doch wieder der Bildsensor und kurz darauf ein Softwareproblem. Am Schluss bekommt man doch nen Bildsensor zugeschickt, bekommt dafür aber im voraus eine Rechnung und wenn man den (vermeidlich defekten) Sensor einschickt wieder eine Gutschrift.

Ein ordentliches Ticket System, wie z.B. ORTS, wäre prima und auch für den Kunden nachvollziehbar. So steht halt bei jeder Mail unten dran, dass man mit dem kompletten Fullqoute Antworten soll damit es zugeordnet werden kann. Aber immerhin darf man da auch auf Mails antworten. Viele andere Anbieter (Strato) bringen nichtmal das richtig auf die Reihe. Desweiteren ist der Support ja kostenlos, was wirklich sehr gut ist. Standardfragen werden übrigens immer schnell und präzise beantwortet, bei komplexeren Sachen klappt dies aber (wie oben beschrieben) nicht immer.

Community

Schön wäre auch wenn Mobotix etwas mehr auf seine Kunden/Community eingehen würde. Hier wäre z.B. mal ein richtiges Forum gut (nein, nicht die Billiglösung, die gerade verwendet wird), aber auch ein Wiki oder Blog wäre super, denn in deren CMS findet sich kaum einer wirklich zurecht.

Das Optimum wäre natürlich noch ein öffentlicher Bugtracker, sodass man selbst sieht, wo es momentan Probleme gibt. Hier könnte sich Mobotix auch einiges an Supportkosten sparen!

Kamera Software

Auch an der Kamera Software habe ich was zu meckern. Das Webinterface ist noch aus dem Jahre 1998, von AJAX hat man bei Mobotix noch nicht viel gehört. Hier wird viel Potential verschenkt, gerade was die Usability angeht.

Auch der Unterschied zwischen Setup und Admin ist für die meisten Benutzer eher gewöhnungsbedürftig. Vom ACL-Editor und manch anderen aufgeblähten Dialogen wollen wir mal lieber nicht reden.

Ein sehr großer Kritikpunkt ist, dass bestimmte Features nur mit dem Internet Explorer (ActiveX) funktionieren, was für viele ein Dorn im Auge ist, denn Linux Benutzer können nur sehr umständlich diese MxPEG Dateien ansehen.

MxPEG

Es ist zwar schön und gut, dass Mobotix die Spezifikation ihres eigenen Video-Formates veröffentlicht, doch in der Praxis bringt einem das recht wenig. Es wäre zum Beispiel Prima, wenn Mobotix sich darum kümmern könnte, dass es einen Standalone-Player dafür gibt (nicht das MxCC!!!). Im Idealfall würde Mobotix mit dem Videolan-Projekt zusammenarbeiten, so das der VLC dies einfach abspielen kann (der Codec steht unter der BSD-Lizenz).

Fazit

Mobotix ist eine von vielen Firmen in einem hart umkämpften Markt. Der Unterschied ist der, dass Mobotix schon viel Technik hat, welche bei anderen einfach noch nicht verfügbar ist. Der dezentrale Ansatz des Kamerasystems ermöglicht einen flexiblen Umgang und eine sehr gute Skalierbarkeit.

Wo es aber hapert, ist die Softwarequalität (MxCC), Support/Community (Wiki, Blog, Ticket-System, bessere FAQs, Forum, Bugtracker) und, die an manchen Stellen fragwürdige, Usability der Produkte. Auch sollte Software die auf offenen Standards basiert auch auf allen Systemen laufen (Windows, Mac OS X, Linux).

Natürlich will ich hier nicht Mobotix komplett ins Negative ziehen. Das wäre nicht Fair, denn bis auf die oben angesprochenen Punkte läuft das System einwandfrei. Eine Kamera, die einmal konfiguriert wurde, braucht kaum noch Pflege, genau so wie man es von einem Kamerasystem erwartet!

Atom Homeserver

geschrieben von encbladexp am 30.06.2009 22:37:00.

Tja, nun ist es soweit. Mein Felpo Alpha genügt mir langsam nicht mehr was die Anforderungen angeht! Den meine Anforderungen haben sich in der letzten Zeit ein kleinen wenig geändert.

Zum einen will ich Hausintern auf VoIP umstellen, da meine alten DECT Telefone langsam den Geist aufgeben. Und auf der anderen Seiten habe ich den Felpo in letzter Zeit auch ordentlich pimpeln müssen.

Am Anfang war es ein normaler Flepo mit 2.5" SATA Platte drin, jetzt ist eine 2.5" 32er SSD verbaut. An den USB Ports hängt einmal ein 4GB USB Stick als Squid Cache sowie eine 1TB Festplatte für Storage Krams (Musik, Filme, usw...).

Folgenden Anforderungen hätte ich an meinen neuen Homeserver:

  • Atom CPU
  • 1-2GB RAM
  • 2-4 Einschübe für 2.5 oder 3.5 Zoll SATA Festplatten
  • PCI oder PCIe Steckplatz für eine Diva ISDN Karte (zwecks Asterisk)
  • Leises Kühlsystem, oder gar Passiv
  • Wenig Stromverbrauch
  • Gigabit LAN Port, im Idealfall sogar 2 davon!

Hat jemand hierfür einen guten Vorschlag für mich? Bei einigen Punkten lasse ich mit mir reden, aber Stromverbrauch, Plattenplatz und das mit der ISDN Karte ist wirklich wichtig!

Lenovo R61: Scharnier kaputt

geschrieben von encbladexp am 08.05.2009 07:17:00.

Habt ihr sowas schon mal gesehen:
Scharnier 1 Scharnier 1

Also ich noch nicht, eigentlich dachte ich ja immer das die Scharniere sehr hochwertig sind. Oder war es doch nur ein kleinen wenig Gewalteinwirkung? Wie auch immer, der Kunde wird wohl kaum zugeben das es Gewalteinwirkung war, aber mal sehen was Lenovo für die Reperatur verlangt (auch wenn noch Garantie) drauf ist.

Aber natürlich kann es sein das Lenovo einfach mal am falschen Ende gespart hat ;-)

Asus EEE 1000HE: Test

geschrieben von encbladexp am 22.04.2009 16:15:00.

So, nachdem ich ihn am Montag bestellt habe ist er auch heute schon da!

Zur Verpackung werde ich einfach mal nichts weiter sagen, die ist nämlich vorbildlich. D.h. man hat sogar ne faire Chance es wieder in die Verpackung zu bekommen!

Windows

Ich hatte den Vorteil das ich gleich 2 Stück bestellen konnte, so hatte ich auch mal das Vergnügen mit Windows auf dem Teil. Natürlich wurde unter Windows gleich jede Menge OEM Software (welche in der Regel sinnlos ist) installiert:

  • WinDVD 8 (sehr sinnvoll in Verbindung mit einem nicht vorhandenen DVD Drive)
  • Microsoft Works (besser bekannt als OEM Büropest)
  • Adobe Reader 8.1.0 (wie immer veraltet)
  • Skype (wers braucht)
  • EEE Storage (so ein Tool um sich für nen begrenzten Zeitraum 10GB Online Speicher zu gönnen, sinnlos)
  • Microsoft Office Home & Stundent 2007 (natürlich ne 60 Tage Demoversion)
  • Microsoft SQL Server 2005 Compact Edition (für Poweruser)
  • Symatec Internet Security (schade das kein ZoneAlarm dabei ist)
  • Windows Live * (ja, die haben wirklich alles davon installiert!)
Positiv war aber das zumindest schon Service Pack 3 auf dem System war. Natürlich fehlten noch einige Sicherheitsupdates, aber das ist ja normal so oft wie Microsoft Updates rausbringt (also halt einmal pro Monat).

So aber jetzt mal Schluss mit Windows, ist ja nicht meine Kiste!

Ubuntu

Natürlich kommt auf meinen EEE nur ein ordentliches System, d.h. Ubuntu oder halt Debian. Da die Pakete in Ubuntu etwas neuer sind habe ich mich natürlich für Ubuntu (9.04 Jaunty Jackalope) entschieden.

Natürlich habe ich wie immer eine Netinstall gemacht (was ja nahe liegt wenn man nen apt-proxy daheim hat). Viel besonderes gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen, außer das mit Jaunty alles ohne Probleme geht (WLAN, LAN usw...).

Was Features angeht habe ich gleich mal alles genutzt (Netbook Remix, ext4 als Dateisystem, grub2 als Bootloader). Die Performance vom System ist echt gut aber eine genaue Messung habe ich noch nicht gemacht, davon gibt es wohl auch schon genug im Internet.

Hardware

Die Hardware macht einen sehr guten Eindruck und hat nicht mehr viel mit einem 701er am Hut. Der EEE ist jetzt groß geworden was man auch an der Verarbeitung usw.. merkt. Das Display ist (Danke Asus!!!) Matt und nicht mit einem Schminkspiegel ausgestattet.

Die Tastatur liegt sehr gut in der Hand, nur Shift und Fn hätte man wohl tauschen sollen, den mein kleiner Finger will immer auf Fn statt Shift drücken.

Den Akku konnte ich in der kurzen Zeit leider noch nicht richtig testen (laut der GNOME Statusanzeige ca. 6 Stunden, aber der Akku wurde auch noch nicht trainiert), dafür gibt es aber natürlich noch Nachschub von meiner Seite...

Oracle kauft Sun...

geschrieben von encbladexp am 20.04.2009 22:03:00.

... und ich hab Angst!

Warum? Nun weil ich mir unsicher bin was Oracle mit MySQL, Java, OpenOffice und VirtualBox will!

VirtualBox

Sun hat in letzter Zeit sehr viel Energie in VirtualBox gesteckt. Aber was will Oracle damit?

MySQL

Tja, MySQL ist Oracle ja in einigen punkten ein Dorn im Auge. Den Oracle ist und bleibt ein Hersteller von Datenbanken. Daran wird auch der Zukauf von Sun wenig ändern. Gerade für den Massenmarkt (auch hier ist Geld wo man verdienen kann) hat MySQL einen schönen Marktanteil. Klar ist Oracle ne andere Liga was die Datenbank angeht, aber es gibt genug Software die eben MySQL verwendet weil es zumindest in einer Kastrierten Version nichts kostet.

Hier sehe ich ein Positionierungsproblem, den wesentlich verbessern wird Oracle MySQL wohl kaum... wer baut sich schon seine eigene Konkurrenz?

OpenOffice

OpenOffice hätte wirklich gut zu IBM gepasst, auch hier passen die Produkte von Oracle nicht wirklich zu OpenOffice...

Java

Das dürfte wohl das einzige sein was Oracle wirklich will. Den Oracle verwendet in vielen Bereichen gerne Java, und da direkt am Ruder sitzen hat natürlich Vorteile!

Fazit

Bis auf Solaris (habe ich nicht weiter erwähnt) und Java sehe ich keine größeren Sachen von Sun wo Oracle wirklich brauchen würde. Es ist sehr fraglich was aus den OpenSource Projekten wird in welche Sun viel Energie gesteckt hat!

Schön beschrieben hat das Problem auch das EDV Blog wie ich finde.