[ENC]BladeXP's Blog

Was die Welt nicht alles braucht!

Einträge in der Kategorie „Hardware”

PXE, Netwerk, Kernel Panic und ein Gigabyte G31M-ES2L

geschrieben von encbladexp am 19.07.2009 14:49:00.

Das Mainboard von meinem neuen Homeserver ist ja ein GA-G31M-ES2l. Doch dieses hat mir gleich bei der Installation 1-2 Probleme gemacht. Nichts großes, aber man spart sich viel Ärger wenn man sie kennt!

Kernel Panic

Das erste was ich bei einem neuen Board mache ist das BIOS zu optimieren, den viele Voreinstellungen sind manchmal doch arg fragwürdig. Da ich ja aus dem Board einen Homeserver mache habe ich im BIOS auch den Videospeicher auf 1MB (statt 8MB) eingestellt. Der Hintergedanke war das die Grafikkarte ja eh nicht gebraucht wird. So zumindest meine Theorie!

Sobald man dann aber eine Installation via PXE (oder Alternate) startet bekommt man beim laden vom Videotreiber (i915) eine Kernel Panic. Es genügt hierfür einfach den Videospeicher auf 8MB zu schrauben, und schon ist das Problem gelöst!

Netzwerk

Auch der Netzwerktreiber von meinem PXE Image scheint etwas wackelig zu sein, d.h. das Netzwerk funktioniert nicht oder nur sporadisch im Installer. Was natürlich gerade bei einer PXE Installation etwas ungünstig ist (um es mal milde zu beschreiben). Aber auch hier kommt man weiter: Wenn man dem Kernel den Bootparameter

pci=nomsi
mit auf dem Weg gibt wäre auch das Problem gelöst.

Nach der Installation hat man das Problem nicht mehr, da in den Repositories ein Kernel Paket mit Bugfix verfügbar ist!

Liebe Mobotix AG...

geschrieben von encbladexp am 07.07.2009 20:16:00.

Viele kennen ja schon die Firma Mobotix, welche ein führender Hersteller von IP basierenden Videoüberwachungslösungen ist.

Die Produkte (Hardware) sind, was die Kameras angeht, wirklich sehr gut. Doch leider scheint Mobotix langsam etwas träge zu werden, denn viele Features werden versprochen, aber kommen dann doch nicht oder sind einfach unbrauchbar für den Produktiveinsatz.

Mobotix Control Center

Ich weiß nicht, wer sowas als 2.0 Final released, aber sonderlich durchdacht war es nicht gerade! Vieles was noch mit dem 1.8er Release funktionierte, geht jetzt auf einmal nicht mehr (Softbuttons, Konfigurationseinstellungen, Löschen von Kameras). Auch wurde im Vorfeld viel darüber gesagt, dass man das 2.0er ControlCenter auch mit Linux verwenden könnte. Nunja, es gibt zumindest schon mal eine Mac OS X Version von dem Teil, ich kann aber nicht nachvollziehen, warum es nicht auch eine Linux Version gibt, denn MxCC baut ja auf Qt auf welches ja auch von Projekten wie KDE verwendet wird.

Aber nicht nur an der neuen Software wurde geschlampt, auch die alte war nie wirklich perfekt. Ordentlicher Multihead-Support, flexibles Layout und vor allem ein Video-Exporter, der nicht abstürzt, und dazu noch mehr als 64MB exportieren kann, wäre mal was feines.

Immerhin gehen mit der 2.1er Release (aktuell RC6) wieder die Softbuttons, der Videoexport aber nur wenn man das Share mounted. Doof für Windows-Leute die auf ein NFS NAS speichern ließen oder die Möglichkeit nutzten auf eine SD-Card oder USB-Stick aufzuzeichnen, denn Windows kann nicht ohne weiteres mit NFS umgehen.

Auch die Entwicklung eines eigenen Dateisystems (MxFFS) ist nicht nachvollziehbar, Linux kennt mehr als genug Flash Dateisysteme! Es wäre sinnvoller eines davon mit einem Windows Treiber zu versehen als extra was selbst zu schreiben :-(

Support

Der Support von Mobotix ist gut, aber auch hier bekommt man für ein Problem mehrere widersprüchliche Aussagen. Mal ist es das Kabel zum CamIO, dann doch wieder der Bildsensor und kurz darauf ein Softwareproblem. Am Schluss bekommt man doch nen Bildsensor zugeschickt, bekommt dafür aber im voraus eine Rechnung und wenn man den (vermeidlich defekten) Sensor einschickt wieder eine Gutschrift.

Ein ordentliches Ticket System, wie z.B. ORTS, wäre prima und auch für den Kunden nachvollziehbar. So steht halt bei jeder Mail unten dran, dass man mit dem kompletten Fullqoute Antworten soll damit es zugeordnet werden kann. Aber immerhin darf man da auch auf Mails antworten. Viele andere Anbieter (Strato) bringen nichtmal das richtig auf die Reihe. Desweiteren ist der Support ja kostenlos, was wirklich sehr gut ist. Standardfragen werden übrigens immer schnell und präzise beantwortet, bei komplexeren Sachen klappt dies aber (wie oben beschrieben) nicht immer.

Community

Schön wäre auch wenn Mobotix etwas mehr auf seine Kunden/Community eingehen würde. Hier wäre z.B. mal ein richtiges Forum gut (nein, nicht die Billiglösung, die gerade verwendet wird), aber auch ein Wiki oder Blog wäre super, denn in deren CMS findet sich kaum einer wirklich zurecht.

Das Optimum wäre natürlich noch ein öffentlicher Bugtracker, sodass man selbst sieht, wo es momentan Probleme gibt. Hier könnte sich Mobotix auch einiges an Supportkosten sparen!

Kamera Software

Auch an der Kamera Software habe ich was zu meckern. Das Webinterface ist noch aus dem Jahre 1998, von AJAX hat man bei Mobotix noch nicht viel gehört. Hier wird viel Potential verschenkt, gerade was die Usability angeht.

Auch der Unterschied zwischen Setup und Admin ist für die meisten Benutzer eher gewöhnungsbedürftig. Vom ACL-Editor und manch anderen aufgeblähten Dialogen wollen wir mal lieber nicht reden.

Ein sehr großer Kritikpunkt ist, dass bestimmte Features nur mit dem Internet Explorer (ActiveX) funktionieren, was für viele ein Dorn im Auge ist, denn Linux Benutzer können nur sehr umständlich diese MxPEG Dateien ansehen.

MxPEG

Es ist zwar schön und gut, dass Mobotix die Spezifikation ihres eigenen Video-Formates veröffentlicht, doch in der Praxis bringt einem das recht wenig. Es wäre zum Beispiel Prima, wenn Mobotix sich darum kümmern könnte, dass es einen Standalone-Player dafür gibt (nicht das MxCC!!!). Im Idealfall würde Mobotix mit dem Videolan-Projekt zusammenarbeiten, so das der VLC dies einfach abspielen kann (der Codec steht unter der BSD-Lizenz).

Fazit

Mobotix ist eine von vielen Firmen in einem hart umkämpften Markt. Der Unterschied ist der, dass Mobotix schon viel Technik hat, welche bei anderen einfach noch nicht verfügbar ist. Der dezentrale Ansatz des Kamerasystems ermöglicht einen flexiblen Umgang und eine sehr gute Skalierbarkeit.

Wo es aber hapert, ist die Softwarequalität (MxCC), Support/Community (Wiki, Blog, Ticket-System, bessere FAQs, Forum, Bugtracker) und, die an manchen Stellen fragwürdige, Usability der Produkte. Auch sollte Software die auf offenen Standards basiert auch auf allen Systemen laufen (Windows, Mac OS X, Linux).

Natürlich will ich hier nicht Mobotix komplett ins Negative ziehen. Das wäre nicht Fair, denn bis auf die oben angesprochenen Punkte läuft das System einwandfrei. Eine Kamera, die einmal konfiguriert wurde, braucht kaum noch Pflege, genau so wie man es von einem Kamerasystem erwartet!

Atom Homeserver

geschrieben von encbladexp am 30.06.2009 22:37:00.

Tja, nun ist es soweit. Mein Felpo Alpha genügt mir langsam nicht mehr was die Anforderungen angeht! Den meine Anforderungen haben sich in der letzten Zeit ein kleinen wenig geändert.

Zum einen will ich Hausintern auf VoIP umstellen, da meine alten DECT Telefone langsam den Geist aufgeben. Und auf der anderen Seiten habe ich den Felpo in letzter Zeit auch ordentlich pimpeln müssen.

Am Anfang war es ein normaler Flepo mit 2.5" SATA Platte drin, jetzt ist eine 2.5" 32er SSD verbaut. An den USB Ports hängt einmal ein 4GB USB Stick als Squid Cache sowie eine 1TB Festplatte für Storage Krams (Musik, Filme, usw...).

Folgenden Anforderungen hätte ich an meinen neuen Homeserver:

  • Atom CPU
  • 1-2GB RAM
  • 2-4 Einschübe für 2.5 oder 3.5 Zoll SATA Festplatten
  • PCI oder PCIe Steckplatz für eine Diva ISDN Karte (zwecks Asterisk)
  • Leises Kühlsystem, oder gar Passiv
  • Wenig Stromverbrauch
  • Gigabit LAN Port, im Idealfall sogar 2 davon!

Hat jemand hierfür einen guten Vorschlag für mich? Bei einigen Punkten lasse ich mit mir reden, aber Stromverbrauch, Plattenplatz und das mit der ISDN Karte ist wirklich wichtig!

Lenovo R61: Scharnier kaputt

geschrieben von encbladexp am 08.05.2009 07:17:00.

Habt ihr sowas schon mal gesehen:
Scharnier 1 Scharnier 1

Also ich noch nicht, eigentlich dachte ich ja immer das die Scharniere sehr hochwertig sind. Oder war es doch nur ein kleinen wenig Gewalteinwirkung? Wie auch immer, der Kunde wird wohl kaum zugeben das es Gewalteinwirkung war, aber mal sehen was Lenovo für die Reperatur verlangt (auch wenn noch Garantie) drauf ist.

Aber natürlich kann es sein das Lenovo einfach mal am falschen Ende gespart hat ;-)

Asus EEE 1000HE: Test

geschrieben von encbladexp am 22.04.2009 16:15:00.

So, nachdem ich ihn am Montag bestellt habe ist er auch heute schon da!

Zur Verpackung werde ich einfach mal nichts weiter sagen, die ist nämlich vorbildlich. D.h. man hat sogar ne faire Chance es wieder in die Verpackung zu bekommen!

Windows

Ich hatte den Vorteil das ich gleich 2 Stück bestellen konnte, so hatte ich auch mal das Vergnügen mit Windows auf dem Teil. Natürlich wurde unter Windows gleich jede Menge OEM Software (welche in der Regel sinnlos ist) installiert:

  • WinDVD 8 (sehr sinnvoll in Verbindung mit einem nicht vorhandenen DVD Drive)
  • Microsoft Works (besser bekannt als OEM Büropest)
  • Adobe Reader 8.1.0 (wie immer veraltet)
  • Skype (wers braucht)
  • EEE Storage (so ein Tool um sich für nen begrenzten Zeitraum 10GB Online Speicher zu gönnen, sinnlos)
  • Microsoft Office Home & Stundent 2007 (natürlich ne 60 Tage Demoversion)
  • Microsoft SQL Server 2005 Compact Edition (für Poweruser)
  • Symatec Internet Security (schade das kein ZoneAlarm dabei ist)
  • Windows Live * (ja, die haben wirklich alles davon installiert!)
Positiv war aber das zumindest schon Service Pack 3 auf dem System war. Natürlich fehlten noch einige Sicherheitsupdates, aber das ist ja normal so oft wie Microsoft Updates rausbringt (also halt einmal pro Monat).

So aber jetzt mal Schluss mit Windows, ist ja nicht meine Kiste!

Ubuntu

Natürlich kommt auf meinen EEE nur ein ordentliches System, d.h. Ubuntu oder halt Debian. Da die Pakete in Ubuntu etwas neuer sind habe ich mich natürlich für Ubuntu (9.04 Jaunty Jackalope) entschieden.

Natürlich habe ich wie immer eine Netinstall gemacht (was ja nahe liegt wenn man nen apt-proxy daheim hat). Viel besonderes gibt es an dieser Stelle nicht zu sagen, außer das mit Jaunty alles ohne Probleme geht (WLAN, LAN usw...).

Was Features angeht habe ich gleich mal alles genutzt (Netbook Remix, ext4 als Dateisystem, grub2 als Bootloader). Die Performance vom System ist echt gut aber eine genaue Messung habe ich noch nicht gemacht, davon gibt es wohl auch schon genug im Internet.

Hardware

Die Hardware macht einen sehr guten Eindruck und hat nicht mehr viel mit einem 701er am Hut. Der EEE ist jetzt groß geworden was man auch an der Verarbeitung usw.. merkt. Das Display ist (Danke Asus!!!) Matt und nicht mit einem Schminkspiegel ausgestattet.

Die Tastatur liegt sehr gut in der Hand, nur Shift und Fn hätte man wohl tauschen sollen, den mein kleiner Finger will immer auf Fn statt Shift drücken.

Den Akku konnte ich in der kurzen Zeit leider noch nicht richtig testen (laut der GNOME Statusanzeige ca. 6 Stunden, aber der Akku wurde auch noch nicht trainiert), dafür gibt es aber natürlich noch Nachschub von meiner Seite...

Oracle kauft Sun...

geschrieben von encbladexp am 20.04.2009 22:03:00.

... und ich hab Angst!

Warum? Nun weil ich mir unsicher bin was Oracle mit MySQL, Java, OpenOffice und VirtualBox will!

VirtualBox

Sun hat in letzter Zeit sehr viel Energie in VirtualBox gesteckt. Aber was will Oracle damit?

MySQL

Tja, MySQL ist Oracle ja in einigen punkten ein Dorn im Auge. Den Oracle ist und bleibt ein Hersteller von Datenbanken. Daran wird auch der Zukauf von Sun wenig ändern. Gerade für den Massenmarkt (auch hier ist Geld wo man verdienen kann) hat MySQL einen schönen Marktanteil. Klar ist Oracle ne andere Liga was die Datenbank angeht, aber es gibt genug Software die eben MySQL verwendet weil es zumindest in einer Kastrierten Version nichts kostet.

Hier sehe ich ein Positionierungsproblem, den wesentlich verbessern wird Oracle MySQL wohl kaum... wer baut sich schon seine eigene Konkurrenz?

OpenOffice

OpenOffice hätte wirklich gut zu IBM gepasst, auch hier passen die Produkte von Oracle nicht wirklich zu OpenOffice...

Java

Das dürfte wohl das einzige sein was Oracle wirklich will. Den Oracle verwendet in vielen Bereichen gerne Java, und da direkt am Ruder sitzen hat natürlich Vorteile!

Fazit

Bis auf Solaris (habe ich nicht weiter erwähnt) und Java sehe ich keine größeren Sachen von Sun wo Oracle wirklich brauchen würde. Es ist sehr fraglich was aus den OpenSource Projekten wird in welche Sun viel Energie gesteckt hat!

Schön beschrieben hat das Problem auch das EDV Blog wie ich finde.

90% Windows auf Netbooks?

geschrieben von encbladexp am 07.04.2009 19:52:00.

Hier steht es Schwarz auf Weiss: Windows hat 90% Marktanteil auf Netbooks. Angefangen haben die mal mit 10%...

Auf den ersten blick liest sich das als ob Linux auf Netbooks versagt hätte, tja ganz so einfach ist es dann aber doch nicht!

Zum einen ist es aktuell Schwer noch ein Linux Netbook zu bekommen, der größte Teil wird ja nur noch mit XP Home (wo bleibt das Innovative Vista???) und Kastriertem Arbeitsspeicher ausgeliefert. Auf der anderen Seite haben natürlich auch die Hersteller bewiesen das man ein gutes Konzept durch eine dämliche Vorkonfiguration versauen kann.

Das geht schon bei der Wahl der Distribution an, den niemand will Linpus, Xandros usw...: Die Leute wollen ein richtiges System haben wo man nachträglich auch anpassen kann! D.h. es kommt aktuell nur noch Fedora oder Ubuntu in Frage (Geeks nehmen eh Debian, aber das läuft eh überall und zählt daher nicht).

Stattdessen bekommt man aber ein Kastriertes Linux, mit beschränkten Support, noch beschränkterem Update-Managment und an jeder nur denkbaren Stelle fehlt was!

Auf der anderen Seite werden Linux Netbooks oft zwar für weniger Geld verkauft, dann aber auch gleich mit einer (wenn auch nur Minimal) schlechteren Hardwareausstattung. Was haben sich die Hersteller den dabei gedacht?

Fassen wir also mal zusammen (angenommen Microsoft hätte wirklich mal Zahlen die auch der Wahrheit entsprechen, was ich sehr stark bezweifle): Linux auf Netbooks wäre kein Problem, wenn bis auf wenige (z.B. Dell) die Hersteller endlich mal was richtig machen würden. Gleichzeitig hinkt wohl der Vergleich mit einem mittlerweile 8 Jahre alten Betriebssystem welches nur (weil das neue ja nix taugt) für diese Gerätesparte herhalten muss.

KnipexWall

geschrieben von encbladexp am 06.04.2009 19:38:00.

Die Wirtschaftskrise zieht immer engere Kreise, und so müssen Hersteller auch Produkte fertigen die eigentlich nicht ihr Spezialgebiet sind.

Auch der Hersteller Knipex bietet jetzt z.B. Sicherheitslösungen für Netzwerke an. Das erste Produkt aus dieser neuen Sparte nennt sich KnipexWall.

Ich selbst verwende seit einigen Tagen diese Hardware-Firewall, und muss zugeben das diese um längen besser Skaliert als mein bisheriger Favorit Zone Alarm Extended Linux Ultimate Edtition 3.6.5.2.7.8.9.256b9-rc1.

Gerade die Installationroutine dieser Firewall ist genial, da keine Speichermedien gebraucht werden. Gemäß der Herstellerangaben ist selbst ein Betrieb unter CP/M auf einem 486DX2 garantiert.

Ab sofort ist diese Firewall z.b. bei den großen IT-Distributoren OBI, Praktiker oder auch Hagebaumarkt verfügbar.

Alte Technik in neuen PCs?

geschrieben von encbladexp am 28.02.2009 13:09:00.

Langsam aber sich bin ich von der Hardwareindustrie enttäuscht!

Warum? Ganz einfach weil heutige PCs nach wie vor noch zu vielen alten mist mit sich rumschleppen:

  • PS/2 für Maus und Tastatur braucht nun wirklich niemand mehr
  • RS232 wird nur noch von sehr wenigen Leuten gebraucht, Privat eigentlich nur noch für Modems (welches kaum noch jemand hat) und alte TK-Anlagen. In Firmen wird diese Schnittstelle aber doch noch häufiger gebraucht.
  • Parallelport (LPT1, wer kennt das nicht) dürfte nur noch jemand brauchen der einen alten Drucker oder Scanner hat.
  • PCI Slots werden auch zunehmenden weniger gebraucht, neue Hardware kommt bevorzugt auch PCIe Boards daher was auch gut ist!
  • IDE haben nach wie vor noch viele Boards, nur warum? Kein Mensch wird sich ne neue IDE Platte kaufen (Ausnahme für nen Alt-PC)
  • Floppy Laufwerke hat man seit Jahren in keinem Rechner mehr, außer um Windows XP die RAID Treiber einzuprügeln hat das auch keine richtigen nutzen, den BIOS Updates gehen bei den meisten Boards mit USB Sticks (oder sogar Update-CD welches man als ISO runterladen kann).
Es gibt also viele Schnittstellen die 90% der Anwender nicht brauchen, auf der anderen Seite hat kaum ein Board eine Onboard Grafik mit DVI. Nur warum? Der VGA Anschluss hat keine Vorteil gegenüber einer DVI Schnittstelle (welche ja über Adapter auch VGA liefern kann) und trotzdem bekommt man sie noch. Noch dazu hat die Qualität des VGA Signales in den letzten Jahren ja eh deutlich nachgelassen.

Also liebe Hardwarehersteller: Lasst doch mal den alten Mist weg, die Leute wo sowas wirklich brauchen geben dafür gerne mehr Geld aus. Aber die breite Masse kann ganz gut ohne diese Schnittstellen auskommen.

Geräteanschluss Fehlgeschlagen

geschrieben von encbladexp am 13.01.2009 20:08:02.

Kennt einer von euch den Ton für "Geräteanschluss Fehlgeschlagen" unter Windows XP? Also dieses Dong, Dong, Dong? Nein?

Dann willkommen im Boot, ich durfte diesen heute auch zum ersten mal ertragen, da meine Schwester ihren iPod unter Windows anschließen wollte. Doch da machte mir Windows XP Professional einen Strich durch die Rechnung, schade das Microsoft sich hierfür keine Fehlermeldung ausgedacht hat, das wäre doch mal was gewesen (und würde man auch mit ausgeschalteten Lautsprechern wahrnehmen)!

Der Fehler kann übrigens ganz leicht und ohne Frickeln behoben werden in dem man unter Start » Systemsteuerung » System » Erweitert » Umgebungsvariablen die beiden Umgebungsvariablen Devmgr_show_details und Devmgr_show_nonpresent_devices auf den Wert 1 setzt. Nun muss man im Geräte-Manager nur noch (unterhalb von USB) das Gerät mit dem Namen iPod entfernen, anschließend geht alles wieder.

Bitte Microsoft, wäre es nicht sinnvoll einfach einen Haken für diese Optionen zu machen? Aber ich bin trotzdem dankbar das es (nicht schon wieder) einen üblen Registry-Hack erfordert um ein Gerät aus der Konfiguration zu bekommen :-P