[ENC]BladeXP's Blog

Was die Welt nicht alles braucht!

Archiv für November 2009

SheevaPlug bestellt!

geschrieben von encbladexp am 26.11.2009 19:53:00.

Nach langem überlegen habe ich mir heute gleich 2 SheevaPlugs bestellt. Diese sollten dann wohl innerhalb der nächsten 2-3 Wochen bei mir ankommen.

Bestellt habe ich diese in Großbritannien, da der einzige deutsche Reseller den ich ergoogelt habe für einen einzigen Plug 230€ haben will. Daher habe ich diese bei newit.co.uk für deutlich weniger bestellt.

Google Reader...

geschrieben von encbladexp am 24.11.2009 16:07:00.

Ich verwende ja seit einiger Zeit Google Reader als Feedreader. Darin gibt es eine Funktion in der man Beiträge anderen Leuten empfehlen kann. Wer wissen möchte was ich empfehle kann sich dies gerne mal ansehen » Link.

Hintergrund ist der das ich mir abgewöhnt habe jede News die es schon 1000 mal im Netz gibt auch noch in mein zu Blog zu stellen, es gibt schon mehr als genug solcher Newsblogs ;-)

Ständige Reboots mit einer Mobotix M12-DevKit

geschrieben von encbladexp am 20.11.2009 16:35:00.

In meiner Firma verwenden wir mehrere Mobotix M12-DevKits. Das ist eine spezielle Variante einer normalen M12 Kamera welche man für eigene Lösungen verwenden kann.

Zumindest in der Version 3.4.2.16 lief diese mit einem SW-Sensor noch einwandfrei. Wir haben 2 neue Kameras (gleicher Typ, andere Software-Release) bekommen mit der Software 3.4.5.10 und 3.4.5.18 welche nach ca. einer Stunde immer wieder neu Starten.

Das ganze konnte mit mehreren Konfigurationsdateien und den Werkseinstellungen verifiziert werden. Was aber halt (ein Tip von einem freundlichen Mototix Mitarbeiter): In der Bildsensorkonfiguration den SW-Sensor mal auf Farbsensor zu konfigurieren! Seitdem läuft unsere Kamera durch, ohne einen einzigen Reboot.

Im Eventlog findet man bei diesem Fehler nur div. Rote Meldungen das es Fehler mit dem Bildprozess gab (Fehlercode #51) und dieser neu gestartet werden muss. Auch war, wenn man den Fehler hatte öfters mal das Bild weg (4-5 Sekunden).

Ein Softwareupgrade seitens Mobotix steht noch aus, ich gehe aber davon aus das dies noch im Dezember erscheinen wird. Mit dem Workaround von oben (bei welchem ich keine Nachteile Feststellen konnte) kann die Kamera aber wie gewohnt genutzt werden.

Auf den Spuren des Webteams...

geschrieben von encbladexp am 14.11.2009 20:22:00.

Ich hab ja auch vor ca. 2 Jahren angefangen neue Webanwendungen nur noch mit Python zu schreiben da mir PHP langsam aber sicher auf den Keks ging.

Am Anfang habe ich mit SQLite,Cheetah,SVN und CherryPy gearbeitet, was mir damals auch ausreichte. Doch mittlerweile haben sich meine Anforderungen und Wünsche geändert.

Bei der Suche nach Alternativen zu meinen bisherigen Tools war mir vor allem das Ubuntuusers-Webteam sehr hilfreich, daher kurz und Bündig: Danke!

Templating...

Das erste was ich getauscht habe war das Templating, was nicht heißen soll das Cheetah eine schlechte Template Engine wäre. Aber wenn man sich an die Vorteile von Jinja2 (vor allem den prima UTF-8 Support) mal gewöhnt hat will man kaum noch was anderes verwenden. Auch warf Cheetah bei mir viele Fehler bezüglich Python 2.4 Kompatibilität. Ein anderer, in meinen Augen großer, Vorteil ist das Jinja2 seine Template auch aus einer Datenbank oder auch anderswo her beziehen kann.

Datenbank...

Plain-SQL mit SQLite war am Anfang eine schöne Sache, doch jedes mal die Daten in Objekte einzulesen ist natürlich mehr oder weniger Aufwendig und daher auch sehr Fehleranfällig. Es musste also ein ORM her. Schon schnell (und durch einige Tipps vom Webteam) wurde mir klar das SQLAlchemy genau das ist was ich Suche!

Auch eine schöne Sache ist natürlich SQLAlchemy Migrate das es einem auf einfache weise erlaubt sein Datenbanklayout zu verwalten.

Webframework...

Auch an dieser Stelle war ich nach einiger Zeit mit CherryPy nicht mehr zufrieden. Vor allem das URL-Management und die eher fragwürdige Tauglichkeit unterhalb von mod_wsgi machten mir große Probleme. Aber auch cherrypy.session wollte nicht richtig Arbeiten sobald es mit mod_wsgi laufen sollte (Da wurde gerne mal ne Session vergessen).

Auch hier kam ein Tipp vom Webteam: Werkzeug!

Versionsverwaltung...

Am Anfang habe ich hier gerne Subversion verwendet, was vor allem daran lag das ich dies schon (nach CVS) eine halbe Ewigkeit kenne. Nachteilig war vor allem die Mobile Offline Nutzung, den auf ein Repository auf dem Server kommt man ohne Netzwerk/Internetverbindung nicht ran. Mit Mercurial geht das ohne Problem (git oder bazaar hätten das aber natürlich auch geschafft).

Fazit...

Hätte ich gleich das Webteam gefragt hätte ich mir ca. 4 Wochen arbeiten und jede Menge Frust mit Subversion sparen können!